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    Jussufow: Russland bietet seine Rohrleitungen für Erdöl- und Gastransport aus der Region des Kaspischen Meeres an

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    MOSKAU, 28. Juni (RIA Nowosti). Russland ist bereit, seinen Beitrag zur Entwicklung der Energiewirtschaft der Region des Kaspischen Meeres zu leisten. Der Erdöl- und Gasexport aus dieser Region kann nämlich vor 2015 auf das Zweieinhalb- bis Dreifache ansteigen. Das erklärte Igor Jussufow, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für internationale Zusammenarbeit im Energiebereich, am Dienstag auf dem Forum in Genf.

    2004 belief sich der Erdölexport aus der Region des Kaspischen Meeres auf 60 Millionen Tonnen und der Gasexport auf rund 57 Milliarden Kubikmeer, teilte Jussufow mit.

    Ihm zufolge sei der Mangel an Transportkapazitäten für den Export eines solchen großen Umfangs von Energieträgern das wichtigste Problem bei der Entwicklung des Erdöl- und Gaskomplexes der Anliegerstaaten des Kaspischen Meeres. Die Projekte zur Erweiterung der Transitkapazitäten und zum Bau von neuen Rohrleitungen erfordern immense Investitionen.

    „Es liegt im Interesse der Weltgemeinschaft, aktiv die Beschaffung von Investitionen und fortschrittlichen Technologien für den Brennstoff- und Energiekomplex der Region des Kaspischen Meeres zu fördern", meint Jussupow.

    „Dabei möchte ich mitteilen, dass die Investitionen in den Abbau und den Transport von Energieträgern in der Region des Kaspischen Meeres heute schon zu den wichtigsten Prioritäten der Russischen Föderation gehören", betonte er.

    Wie Jussufow sagte, beteiligen sich russische Energiegesellschaften heute schon aktiv an Projekten zur Erdöl- und Gasgewinnung in der Region des Kaspischen Meeres.

    Außerdem schlägt Russland vor, seine eigenen Rohrleitungsnetze auszubauen.

    „Der Ausbau des bestehenden Netzes von Transitrohrleitungen auf dem Territorium Russlands kann vom wirtschaftlichen Standpunkt aus im Vergleich zum Bau von neuen in höherem Maße anziehend sein", hob Jussufow hervor.

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