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    Jahresversammlung der Aktionäre der RAO „EES Rossii" eröffnet

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    MOSKAU, 29. Juni (RIA Nowosti). Die Jahresversammlung der Aktionäre der RAO „EES Rossii" (Einheitliches Energieverbundsystem Russlands), des russischen Monopolisten auf dem Gebiet der Elektroenergetik, wurde in Selenograd, einer Stadt bei Moskau, eröffnet. Auf der Tagesordnung stehen gewöhnliche Fragen: die Bestätigung des Jahresberichts, der Bericht der Buchhaltung, der Bericht über Gewinne und Verluste für 2004, der Bericht über Dividenden nach den Ergebnissen des vorigen Jahres, die Wahl des Direktorenrates und der Revisionskommission sowie die Bestätigung der Prüfer für 2005.

    Das Aktienkontrollpaket der RAO „EES" (52,68 Prozent) gehört dem Staat. Der russische Gasmonopolist Gasprom kontrolliert 10,6 Prozent der Aktien.

    Wie der Leiter der RAO „EES Rossii", Anatoli Tschubais, den Journalisten vor der Versammlung mitteilte, habe das Unternehmen seine Produktions- und Finanzergebnisse für 2004 verbessert.

    „Wichtig ist, dass die Steigerung der Produktion im vorigen Jahr bei der Herabsetzung des Wachstumstempos der Tarife fortgesetzt wurde", sagte Tschubais. Er betonte, dass der Anstieg der Tarife in der Elektroenergetik unter der Jahresinflation in Russland liege.

    Der Leiter der RAO „EES" betonte, dass die Zunahme der Stromerzeugung der Holding fortgesetzt wurde, die im Jahr 2004 2,5 Prozent betrug. Der Erlös der Holding nahm um 22 Prozent und der Reingewinn um 26 Prozent zu. Ihm zufolge setzte die Energieholding im vorigen Jahr die intensiven Bauarbeiten fort. Unter anderem wurde der dritte Block des Wasserkraftwerkes Bureja im Gebiet Amur (Ostsibirien) in Betrieb genommen. Ihrer Bestimmung übergeben wurden auch Stromnetzobjekte.

    Im Ganzen brachte Anatoli Tschubais Genugtuung über die Kennziffern der Energieholding für 2004 zum Ausdruck.

    Er erkannte die Gerechtigkeit der Kritik an der RAO „EES Rossii" seitens der russischen Führung an.

    Auf die Frage, wie lange er die Energieholding Russlands zu leiten gedenkt, antwortet Tschubais: „Ich habe die Absicht, das zu tun, was ich geplant habe, und die Arbeit zu Ende zu führen."