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    Russischer Maschinenbaukonzern wird Technik für schwedisches Kraftwerk liefern

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    ST. PETERSBURG, 29. Juni (RIA Nowosti). Der in St. Petersburg ansässige russische Turbinenbauer Silowyje Maschiny (Power Machines) und der finnisch-schwedische Energiekonzern Fortum haben einen Vertrag über die Lieferung von Ausrüstungen für die Modernisierung von zwei Energieblöcken im schwedischen Wasserkraftwerk Krangede geschlossen. Power Machines hatte sich nach eigenen Angaben bei einer Ausschreibung gegen General Electric Hydro (USA) und VA TECH (Österreich) durchsetzen können. Der Wert des Abschlusses beträgt knapp drei Millionen Euro.

    Laut Vertrag soll Power Machines Arbeitsräder und einige andere Aggregate von zwei Turbinen und zwei Generatoren erneuern. Nach der Modernisierung soll die Leistung der beiden Anlagen auf 48 Megawatt erhöht werden, wobei ihr Nutzungsgrad von derzeit 85 auf 93,9 Prozent zunehmen soll.

    Geliefert wird ab Mai 2006. Die Inbetriebnahme der modernisierten Energieblöcke ist für November 2006 bzw. November 2007 geplant.

    Gemeinsam mit Fortum verwirklicht Power Machines derzeit auch einige andere Projekte in Skandinavien. Es geht unter anderem um die Modernisierung von Generatoren im Atomkraftwerk Loviisa und im Wasserkraftwerk Kierikki (beide Finnland) sowie im Wasserkraftwerk Grundfors (Schweden). Zudem modernisiert das russische Unternehmen eine 10-Megawatt-Turbine im finnischen Wasserkraftwerk Utanen.

    Darüber hinaus soll in nächster Zeit ein Vertrag über die Modernisierung einer Energieanlage von 30,6 Megawatt Leistung im finnischen Wasserkraftwerk Pamilo zustande kommen.

    Power Machines ist der größte russische Produzent und Lieferant von Ausrüstungen für Wasser-, Wärme-, Gas- und Atomkraftwerke, für die Übertragung und Verteilung von Strom wie auch von Kfz- und Eisenbahntechnik. Zum Konzern gehören das Leningrader Metallwerk, Elektrosila, ein Betrieb für die Produktion von Turbinenschaufeln, die Forschungs-Produktions-Vereinigung Polsunow (alle St. Petersburg) wie auch der Turbinenbetrieb Kaluga und das Absatzunternehmen Energomaschexport. Ausrüstungen aus der Produktion von Power Machines sind in 87 Ländern im Einsatz. Aktien des Konzerns sind börsennotiert und werden im Russischen Handelssystem (RTS) gehandelt.

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