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    Schuwalow: Verbesserung des Images Russlands wird Jahre erfordern

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Die Verbesserung des Images Russlands wird Jahre erfordern. Diese Meinung äußerte Igor Schuwalow, Assistent des Präsidenten Russlands, am Donnerstag zu Journalisten in Moskau.

    In erster Linie müsste eine Wiederholung des „Falls Yukos" vermieden werden.

    „Wir sollten uns darum bemühen, dass ähnliche Situationen mit anderen großen und weniger großen Gesellschaften im Lande nicht zugelassen werden und dass es keine Wiederholung des ‚Falls Yukos' gibt, damit alle verstehen, dass dies ein Einzelfall war, der diese oder jene Gründe hatte, und dass es sich nicht mehr wiederholen wird", so Schuwalow.

    Außerdem müsste die Rechtsbasis revidiert werden, damit sich die Investoren in stärkerem Maße vom Staat geschützt fühlen.

    „Man muss das Gerichtssystem unterstützen, damit sich die Investoren im Rahmen der Gerichtsprozeduren freier und vor der administrativen Einmischung geschützt fühlen", sagte Schuwalow.

    Die Investoren sollten verstehen, dass die Richter ihre Entscheidungen von Gesetzen ausgehend treffen und dass sich die administrativen Strukturen nicht in die Arbeit der Richter einmischen können.

    Um das Image des russischen Staates zu verbessern, muss man die vom Präsidenten genannten politischen Prioritäten konsequent verwirklichen, betonte Schuwalow.

    Dennoch wird im Kreml die Ansicht vertreten, dass sich der „Fall Yukos" nicht auf Russlands Ansehen bei den Spitzenpersönlichkeiten der G8 ausgewirkt habe. Die Auswirkung zeigte sich nur in der öffentlichen Meinung dieser Länder.

    „Die Spitzenpolitiker der G8 unterscheiden sich gewiss hinsichtlich der Lösung dieser oder jener Probleme", so der Assistent. „Es gibt unterschiedliche Standpunkte zu diesen oder jenen Ereignissen, insgesamt aber ist die Einstellung dieser Spitzenpolitiker zu unserem Land und zu Präsident Putin sehr positiv." Das lasse sich aus den bi- und multilateralen Treffen schließen.

    Zugleich äußerte Schuwalow die Meinung, dass für die Beseitigung der negativen Nachwirkung des „Falls Yukos" noch vieles unternommen werden müsste.

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