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    Schuwalow: Keine zusätzlichen Verpflichtungen hinsichtlich Unterstützung Afrikas notwendig

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Hinsichtlich der Unterstützung der afrikanischen Länder sollten keine zusätzlichen Verpflichtungen übernommen werden, weil diese Mittel nicht effektiv ausgegeben würden. Diese Meinung äußerte der Assistent des Präsidenten Russlands, Igor Schuwalow, am Donnerstag vor Journalisten in Moskau.

     „Das Finanzsystem in diesen Ländern ist nicht transparent, während es sehr viel Korruption gibt", erklärte Schuwalow. „Sollten diese Mittel ausgegeben werden, würden die Bürger keine reale Unterstützung spüren." Damit nahm er zum Vorschlag Großbritanniens Stellung, die Hilfe für die Länder Afrikas zu verdoppeln.

    „Geld allein wird nicht alle Probleme lösen. An dieses Problem muss man allseitig herangehen und schauen, welche Mittel in welche Programme investiert werden sollten."

    Wie Schuwalow weiter ausführte, gibt es vorerst keine Vereinbarung über die Hilfe für die Länder Afrikas. „Niemand will unrealisierbare Verpflichtungen übernehmen", sagte er. „Die EU und einige europäische Länder, die ohnehin ein Haushaltsdefizit haben (Italien und Deutschland), haben bereits bestimmte Verpflichtungen über die Finanzierung von Programmen in afrikanischen Ländern bis zum Jahr 2010 übernommen, auch Kanada hat da bestimmte Programme."

    Russland habe seine Vorstellung davon, „welche Schulden (der afrikanischen Länder) wir abschreiben und welche Programme wir finanzieren können", so Schuwalow. „Darüber wird weiterhin gestritten. Vorerst möchte ich keine konkreten Summen nennen."

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