17:00 20 Januar 2017
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    Protokoll über die Reformierung der Energiewirtschaft im Fernen Osten unterzeichnet

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    CHABAROWSK, 30. Juni (RIA Nowosti). Die Geschäftsführung des russischen Stromversorgers RAO EES und die Leitung des Föderalen Verwaltungsbezirks Fernost unterschrieben ein Protokoll über die Reformierung der Energiewirtschaft in der fernöstlichen Region, erklärte RAO-Chef Anatoli Tschubais am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.

    „Das Wesen des unterschriebenen Dokuments besteht in der Unterstützung der strukturellen und ökonomischen Transformationen in der Energiewirtschaft des Fernen Ostens", teilte er mit.

    Des Weiteren sagte er, dass im Zuge der Reform auf der Grundlage der bisherigen regionalen Stromversorger - Dalenergo, Amurenergo, Chabarowskenergo, LuTEK und des Südlichen Energieknotens - die Fernöstliche Energiegesellschaft mit drei Tochtergesellschaften gegründet wird. Die Tochtergesellschaften werden entsprechend für Stromerzeugung, Fernübertragung und Vertrieb zuständig sein. Für die Realisierung des Projektes ist eine Frist von zwei Jahren vorgesehen.

    Tschubais unterstrich, dass für die Reform der fernöstlichen Energiewirtschaft „erhebliche finanzielle und wirtschaftliche Unterstützungsmaßnahmen" erforderlich sind.

    Er vertritt die Meinung, dass im Zuge der Firmenneugründung die Gouverneure der fernöstlichen Gebiete in den Direktorenrat des neuen Unternehmens aufgenommen werden sollten, damit sie die Möglichkeit haben, auf die Geschäftstätigkeit Einfluss zu nehmen.

    Ferner teilte Anatoli Tschubais mit, dass RAO EES auf einer Arbeitstagung den Vorschlag unterbreitet hat, eine Filiale des Föderalen Dienstes für Tarifpolitik im Fernen Osten einzurichten.

    Er unterstrich, dass die Aufgabe von RAO EES in diesem Jahr und in der nächsten Perspektive darin besteht, die Stromtarife unter der Inflationsrate zu halten.

    Auf die weitere Entwicklung des Energiewesens im Fernen Osten eingehend, sagte Tschubais, dass es in der Perspektive „ein reales Potential für die Schaffung neuer Stromversorgungskapazitäten im Fernen Osten gibt".

    Anatoli Tschubais brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass während des heute beginnenden Besuchs des Vorsitzenden der VRCh in Russland mit China ein Abkommen über weit reichende Energieexporte unterzeichnet wird.

    Er stellte fest, dass im Fernen Osten, sollte das Dokument zustande kommen, der Bau einer potentiellen Produktionskapazität von 6 Millionen Kilowattstunden real wird.

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