07:59 17 Januar 2017
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    Innovationen lassen Russland, Indien, Brasilien und China zu Konkurrenten höher entwickelter Länder werden

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Russland, Indien, Brasilien und China werden dank Innovationen binnen fünf Jahren zu Konkurrenten von Ländern aufsteigen, die über eine höher entwickelte Wirtschaft verfügen, meinen Experten von Ernst & Young Global.

    „Das intellektuelle Niveau ist der Schlüsselfaktor, der Investoren nach Westeuropa zieht. Doch in den letzten fünf Jahren verwandelte sich die Wirtschaft Mittel- und Osteuropas von einer billigen Heim- und Handwerksindustrie in einen Markt, der über ein gewaltiges Potential verfügt", erklärte der Geschäftsführende Partner des Unternehmens, James Turley.

    „Das Gleiche passiert gegenwärtig in China, Russland, Indien und Brasilien, welche sich binnen fünf Jahren in Länder mit wachsenden innovativen Tendenzen verwandeln. Sie stellen dann für Länder mit einer höher entwickelten Wirtschaft einen ernsthaften Konkurrenzfaktor dar", meint Turley, dessen Ausführungen einer Pressemitteilung entnommen sind, die am Donnerstag bei RIA Nowosti einging.

    Gemäß den Ergebnissen einer Studie von Ernst & Young ist Europa unverändert eine attraktive Zone für Investitionen, welche erfolgreich sowohl mit den USA wie auch mit China konkurriert.

    „Einer der neuen Spitzenmärkte in dieser Hinsicht ist China, das durch sein Wachstum beeindruckt. Die Aufnahmefähigkeit seines Binnenmarktes ist für eine Reihe von Investoren attraktiv", heißt es in dem Dokument.

    Nach dem Umfang der ausländischen Investitionen nimmt China gegenwärtig in der Welt als Land den ersten Platz und als geographische Region den dritten Platz ein. Innerhalb von 12 Monaten stieg das Rating der Attraktivität Chinas von 37 auf 52 Prozent, wobei es die USA und Kanada (45 Prozent) hinter sich ließ.

    Russland nimmt unter den europäischen Ländern in Bezug auf ausländische Direktinvestitionen in die Automobilmontage den dritten Rang ein.

    Die Studie über die Attraktivität der Länder Europas für Investitionen beruht auf Angaben von mehr als 650 Vertretern der internationalen Spitzenwirtschaft, die auf Umfragen von Ernst & Young in den USA von März - April 2005 und auf der Datenbank von Ernst & Young European Investment Monitor beruhen. Letztere wurde im Jahre 1997 gegründet, um die Investitionstätigkeit und die regionalen Entwicklungen bei Unterstützung durch Oxford Intelligence zu ermitteln.

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