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    Die Gaspipeline Jamal-Europa wird voraussichtlich 2005 die projektierte Leistung erreichen

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Die Gaspipeline Jamal-Europa wird voraussichtlich in diesem Jahr ihre projektierte Leistung erreichen. Das äußerten der Vorstandsvorsitzende des größten russischen Gaskonzerns, Gasprom, Alexej Miller, und Weißrusslands Vizeregierungschef Wladimir Semaschko am Donnerstag in Moskau. Für die Erfüllung der Vereinbarungen zum Fertigbau der erforderlichen Verdichterstationen gebe es alle Voraussetzungen, hieß es bei der Unterredung.

    Das Erreichen der projektierten Leistung werde die Lieferungen von russischem Gas nach Europa flexibler machen, teilte Gasprom am selben Tag mit.

    Die Gaspipelines SRTO-Torschok und Jamal-Europa mit einer Gesamtlänge von über 4000 Kilometern sollen die Gasfelder im Norden des Gebietes Tjumen (SRTO) mit Westeuropa verbinden. Der weißrussische Abschnitt der Gasleitung Jamal-Europa beträgt 575 Kilometer. Die Stränge selbst wurden bereits in Betrieb genommen. Im Einsatz ist eine der geplanten fünf Verdichterstationen.

    Gasprom und das weißrussische Gasunternehmen Beltransgas hatten am 25. Februar 2004 ein Investitionsabkommen über den Bau einer Strecke der Erdgasfernleitung Jamal-Europa auf dem Territorium Weißrusslands unterzeichnet. Laut dem Vertrag ist Gasprom ein Investor und Beltransgas der Auftraggeber.

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