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    Teilnehmer des Projektes Sachalin-1 erwägen die Möglichkeit von Gaslieferungen nach China

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    MOSKAU, 01. Juli (RIA Nowosti). Das Konsortium der Teilnehmer des Projektes Sachalin-1 erwägt die Möglichkeit von Gaslieferungen nach China. Das erklärte Sergej Bogdantschikow, Präsident der russischen staatlichen Erdölgesellschaft Rosneft, am Freitag im Gespräch mit Journalisten.

    Rosneft gehört dem Konsortium an.

    Laut Bogdantschikow werde diese Frage derzeit von dem Operator des Projektes - dem Unternehmen Exxon Neftegas Limited - durchgearbeitet.

    Das Projekt Sachalin-1 wird im Rahmen eines Product-Sharing-Abkommens umgesetzt. In seinem Rahmen ist die Erdöl- und Gasförderung auf dem nordöstlichen Schelf der Insel Sachalin vorgesehen. Das Projekt wurde im Oktober 2001 für rentabel erklärt. Das Ausbeutegebiet schließt die Vorkommen Tschajwo, Odoptu und Arkutun-Dagi ein. Der Umfang der ausbringbaren Vorräte wird auf 2,3 Milliarden Barrel Erdöl (307 Millionen Tonnen) und 17,1 Billionen Cubicfoot (485 Milliarden Kubikmeter) Erdgas geschätzt.

    Das Product-Sharing-Abkommen trat 1996 in Kraft. Der Investor des Projektes ist das Konsortium, dem folgende Unternehmen angehören: der Operator Exxon Neftegas Limited (30 Prozent), die japanische Gesellschaft SODEKO (30 Prozent), die russischen Gesellschaften SAO "RN-Astra" (8,5 Prozent) und SAO Sahalinmorneftegas-Schelf (11,5 Prozent) und die indische Gesellschaft ONGK Videsh Limited (20 Prozent), die 2001 dem Projekt durch den Erwerb eines Teils des Anteils der russischen Teilnehmer beitrat. Der Plan zur Ausbeute der Vorkommen besteht laut dem Projekt aus vier Stadien.

    Rosneft ist die einzige zu 100 Prozent staatliche Erdölgesellschaft, die zweitgrößte nach dem Umfang der Erdölförderung im Lande nach der Gesellschaft Lukoil. 2005 plant die Gesellschaft, mehr als 78 Millionen Tonnen Erdöl zu gewinnen.