Radio
    Wirtschaft

    Gerichtsentscheidung: Yukos muss 14,5 Prozent der Aktien von Sibneft an die Hauptaktionäre zurückgeben

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 3 0 0

    MOSKAU, 6. Juli (RIA Nowosti). Ein Gericht des Autonomen Bezirks der Tschuktschen verpflichtete die Erdölgesellschaft Yukos, 14,5 Prozent der Aktien von Sibneft den Hauptaktionären der Firma zurückzugeben.

    Das Schiedsgericht des Autonomen Bezirks der Tschuktschen (Region im hohen Nordosten des asiatischen Teils Russlands, deren Gouverneur Roman Abramowitsch, Sibneft-Besitzer, ist) entsprach damit den Forderungen des Unternehmens Nimegan Trading Ltd. (Yukos-Minderheitsaktionär), den Vertrag zwischen den Aktionären von Sibneft und Yukos über den Austausch von 72 Prozent der Sibneft-Aktien gegen 26 Prozent der Yukos-Aktien für unwirksam zu erklären.

    Früher wurde mitgeteilt, dass das Gericht im März des laufenden Jahres eine zusätzliche Emission von Yukos-Aktien aufgehoben hatte, Yukos wollte damit 57,7 Prozent der Sibneft-Aktien bei der Bekanntgabe der Vereinigung dieser Unternehmen bezahlen. Dieses Aktienpaket von Sibneft wurde den Hauptaktionären des Unternehmens bereits zurückerstattet.

    Unter Berücksichtigung dieser Gerichtsentscheidung sind die Yukos-Besitzer nunmehr verpflichtet, den Hauptaktionären von Sibneft 14,5 Prozent der Aktien des Unternehmens zurückzugeben. Als Gegenleistung bekommen sie 8,8 Prozent der Yukos-Aktien zurück, die sich bei Sibneft befanden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren