02:13 17 Oktober 2017
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    Beim Chef von Naftogas Ukrainy ist der Wunsch der Vater des Gedankens: Einstweilen noch keine Übereinkunft über zusätzliche Gaslieferung an die Ukraine

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    MOSKAU, 11. Juli (RIA Nowosti). Das russisch-ukrainische Unternehmen RosUkrEnergo und die russische AG Gasexport behaupten, dass einstweilen noch keine Übereinkunft über zusätzliche Gaslieferungen an die Ukraine erzielt worden sei.

    Der Vorstandsvorsitzende von Naftogas Ukrainy und Erster Stellvertreter des Ministers für Brennstoff und Energetik der Ukraine, Alexej Iwtschenko, teilte aber mit, dass die Ukraine durch einen Vertrag bereits einen zusätzlichen Gasumfang gesichert hätte.

    "Diese Erklärung ist absolut haltlos", dahingehend kommentierte Alexander Medwedew, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Gasprom, Generaldirektor von Gasexport, die Erklärung von Iwtschenko.

    "Mit russischen Exportgaslieferungen beschäftigt sich ein einziges Unternehmen - Gasexport, eine Tochtergesellschaft von Gasprom. Aber Gasexport bereitet einstweilen noch keine Verträge über zusätzliche Gaslieferungen an die Ukraine 2005 vor, davon, dass das Unternehmen sie bereits unterzeichnet hätte, ganz zu schweigen", sagte Medwedew.

    RosUkrEnergo kann an die Ukraine im laufenden Jahr einen zusätzlichen Gasumfang liefern, aber die Parameter der Verträge sind per heute nicht abgestimmt worden, erklärte Konstantin Tschujtschenko, Vorstandsmitglied von Gasprom, geschäftsführender Direktor von RosUkrEnergo von der russischen Seite.

    "RosUkrEnergo kann im laufenden Jahr an die Ukraine tatsächlich einen zusätzlichen Gasumfang liefern, bisher ist aber kein einziger Parameter abgestimmt worden: weder der Preis noch der konkrete Gasumfang noch die Lieferfristen noch die Zahlungsbedingungen. Daher wäre es verfrüht, von erzielten Übereinkommen zu dieser Frage zu sprechen", sagte Tschujtschenko.