20:41 25 September 2017
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    Russland strebt eine engere Kooperation mit Iran an - Erweiterte Fassung

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    MOSKAU, 12. Juli (RIA Nowosti). Russland möchte mit der Islamischen Republik Iran im Bereich der Wirtschaft enger zusammenarbeiten, erklärte Alexander Rumjanzew, Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom und Co-Vorsitzender der russisch-iranischen Regierungskommission für Zusammenarbeit.

    "Wir sind insbesondere an einer Zusammenarbeit bei der Gas- und Ölförderung, beim Bau der Eisenbahn, beim Start des "Sohre"-Satelliten, bei der Errichtung von Gasleitungen sowie bei Lieferungen von Nahrungsmitteln und Erzeugnissen der Leichtindustrie interessiert", sagte Rumjanzew.

    Die Wahl des neuen Präsidenten in Iran werde keine Auswirkungen auf die russisch-iranische Kooperation haben.

    "Unsere Zusammenarbeit mit Iran ist in einem Regierungsabkommen geregelt, so dass der Führungswechsel in diesem Land keine Auswirkungen darauf haben wird", äußerte Rumjanzew.

    Hierbei verwies er darauf, dass der neue iranische Präsident in seiner ersten Erklärung den Wunsch geäußert hätte, mit Russland enger zusammenzuarbeiten.

    Auf den Bau des Kernkraftwerkes im iranischen Bushehr eingehend, erinnerte der Rosatom-Chef darauf, dass seine Inbetriebnahme auf Juni 2006 angesetzt sei. Die erste Energie soll das Kraftwerk Ende 2006 liefern.

    Wie Rumjanzew weiter sagte, betragen die Verwertungs- und Lagerungskosten des Atommülls zwischen 1.000 und 2.000 Dollar für ein Kilogramm.

    Der Chef der russischen Atomenergiebehörde meinte, dass es sich für Staaten ohne entwickelte Atomenergiewirtschaft nicht lohne, einen eigenen Kernbrennstoffzyklus zu schaffen. Für Iran wäre es ihm zufolge lukrativer, Kernbrennelemente zu importieren und Atommüll zurück zu liefern, statt einen eigenen Kernbrennstoffzyklus zu entwickeln.

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