21:26 22 Oktober 2017
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    Russische Firmen hoffen auf Revision ihrer eingefrorenen Verträge in Irak

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    MOSKAU, 18. Juli (RIA Nowosti). Der Status der eingefrorenen Verträge der russischen Firmen in Irak könne demnächst revidiert werden, verlautet aus dem Industrie- und Energieministerium in Moskau.

    Am Montag begann in Amman eine Geberkonferenz für Irak, an der mehr als 60 Staaten und internationale Organisationen teilnehmen, darunter die UNO und die Weltbank.

    "Der Status der eingefrorenen Verträge der russischen Firmen in Irak kann demnächst revidiert werden, betonte ein Sprecher des Industrie- und Energieministeriums.

    Hierbei erinnerte er daran, dass die Verträge mit russischen Firmen, die unter Saddam Hussein geschlossen worden waren, auf Eis gelegt wurden, bis sich in Irak eine neue Regierung etabliert.

    "Die neue irakische Regierung wurde im Winter und Frühjahr gebildet. Jetzt kann man damit rechnen, dass sie sich mit dem Status der russischen Verträge beschäftigt", so der Sprecher.

    Nach der Zukunft des irakischen Ölfeldes Westkurna, das der russischen Ölfirma Lukoil gehört, befragt, antwortete der Sprecher: "Es ist eine Frage des Business, und sie hängt mit dem Verhältnis zwischen Lukoil und der irakischen Regierung zusammen. Sie muss auf dieser Ebene gelöst werden."

    Nach Angaben des russischen Industrie- und Energieministeriums interessieren sich russische Firmen in Irak vor allem für Projekte in den Bereichen Elektroenergie und Elektroenergiemaschinenbau. "Auch Bauprojekte, Service-Verträge und Wiederaufbauaufträge erwecken bei der russischen Wirtschaft Interesse", hieß es.

    Die gespannte Lage in Irak sei nach wie vor das größte Hindernis für russische Auftragnehmer in Irak, sagte der Sprecher.

    "Die russischen Fachleute werden nicht angemessen geschützt, was ihre Arbeit erschwert. Unsere Unternehmen beanstanden unter anderem, dass sie nicht in der am stärksten bewachten "grünen" Zone von Bagdad arbeiten dürfen", so der Sprecher.

    Aber ungeachtet des Sicherheitsdefizits "zeigen sie trotzdem reges Interesse für irakische Aufträge", hieß es weiter.

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