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    Russland bietet 2006 rund 500 Aktiengesellschaften zur Privatisierung an

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    MOSKAU, 19. Juli (RIA Nowosti). Das russische Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel empfiehlt der Regierung 500 Aktiengesellschaften zu privatisieren. Diese Empfehlung enthält laut Pressestelle des Ministeriums den Privatisierungsplan für das Jahr 2006, der der Regierung vorgelegt wurde.

    Insgesamt umfasst der Plan der Privatisierungen 1.500 Unternehmen, präzisierte die Pressestelle.

    Im Einklang damit wird im nächsten Jahr der Verkauf von staatlichen Anteilen an 470 Aktiengesellschaften empfohlen. Außerdem sollen 1.030 Staatsunternehmen in Aktiengesellschaften umgewandelt werden.

    Aus der Mitteilung der Pressestelle geht hervor, dass zu den Großunternehmen, die veräußert werden sollen, der Autogigant Kamas mit seinen 110 Tochterunternehmen zählt. Auf die Liste wurde ferner das Transportunternehmen für Flüssiggas SG-Trans gesetzt, welches über die größte Anzahl von Spezialwaggons für den Transport per Schiene in Russland verfügt und mehr als 20 000 Unternehmen mit technischen Brennstoffen und Rohstoffen versorgt. Es sichert ferner die Versorgung von Millionen von Privatkunden in Russland, in den GUS-Staaten und im Baltikum.

    Die Regierung wird den Plan der Privatisierung voraussichtlich am 4. August behandeln.

    Das russische Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel schließt nicht aus, dass noch vor der Diskussion in der Regierung Ergänzungen vorgenommen werden.

    Die Liste von Unternehmen, welche das Ministerium für den Verkauf im nächsten Jahr vorgesehen hat, liegt nun den Fachbehörden zur Abstimmung vor.

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