01:48 17 Januar 2017
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    Nach zwei Monaten Rückgang ist in Russland Produktionswachstum zu verzeichnen

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    MOSKAU, 19. Juli (RIA Nowosti). Nach zwei Monaten Rückgang ist in der Russischen Föderation wieder ein Wachstum der Industrieproduktion zu verzeichnen.

    Nach am Montag veröffentlichten Angaben des Föderalen Dienstes für Statistik der Russischen Föderation (Rosstat) wuchs der Umfang der Industrieproduktion im Juni 2005 um 8,7, Prozent. Dagegen ging die Produktion von Industrieerzeugnissen im April und Mai entsprechend um 3,6 beziehungsweise um 6,4 Prozent zurück, nachdem sie im März um 8,1 Prozent gestiegen war.

    Im ersten Halbjahr und im zweiten Quartal 2005 stieg das Produktionsvolumen in der Industrie gegenüber dem Vergleichszeitraum 2004 entsprechend um 4 beziehungsweise um 4,1 Prozent, wobei im Juni 2005 im Vergleich zum Juni des Vorjahres ein Wachstum von 6,9 Prozent zu verzeichnen war.

    Die Rosstat-Statistiken sagen ferner, dass im ersten Halbjahr 2005 die Förderung von Bodenschätzen in Russland gegenüber dem entsprechenden Zeitraum von 2004 um 1,4 Prozent stieg und die verarbeitende Industrie ihre Produktion um 5,6 Prozent steigerte. Gleichzeitig wuchs die Produktion und Verteilung von Strom, Gas und Wasser um 1,8 Prozent. Im Juni stiegen diese Kennziffern entsprechend um 0,1 Prozent, 10,9 Prozent beziehungsweise um 0,6 Prozent, und im zweiten Quartal beliefen diese Wachstumsraten entsprechend auf 0,8 Prozent, 6 beziehungsweise 1 Prozent.

    Die Förderung von Kohle stieg im Zeitraum vom Januar bis Juni des laufenden Jahres nach Angaben von Rosstat um 2,6 Prozent auf 143 Millionen Tonnen, von Erdöl - um 2,7 Prozent auf 230 Millionen Tonnen sowie von Erdgas - um 0,9 Prozent auf 324 Milliarden Kubikmeter. Die Eisenerzproduktion ging um 0,2 Prozent zurück und betrug 47,6 Millionen Tonnen.

    In der verarbeitenden Industrie nahm der Produktionsumfang in allen Sparten mit Ausnahme von Brot- und Backwarenproduktion sowie von Spirituosen zu, wo der Rückgang entsprechend von 4,9 Prozent (bis auf 3,8 Millionen Tonnen) beziehungsweise um 10,6 Prozent (bis auf 56,3 Millionen Tonnen) zu beobachten war. Ebenfalls ging im ersten Halbjahr die Herstellung von PkWs zurück: um 6,5 Prozent bis auf 501 000 Stück.

    Gleichzeitig nahm die Fleischproduktion um 1,1 Prozent auf 854 000 Tonnen zu. Die Primärverarbeitung von Rohöl stieg um 5,3% bis auf 99,8 Millionen Tonnen, die Benzinherstellung - um 5,3 Prozent bis auf 15,3 Millionen Tonnen, die Produktion von Dieseltreibstoff wuchs um 6,8 Prozent und erreichte 28,7 Millionen Tonnen. Die Produktion vom Eisenwalzgut stieg um 2,9 Prozent und belief sich auf 26,9 Millionen Tonnen.

    Die Elektroenergieproduktion stieg um 2 Prozent auf 480 Milliarden Kilowattstunden, die Erzeugung von Wärmeenergie wuchs um 1,2 Prozent und erreichte 814 Millionen Gigakalorien.