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    In Russland wird voraussichtlich eine Korporation unter dem Namen "Informations-Satellitensysteme" gegründet

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    KRASNOJARSK/MOSKAU, 19. Juli (RIA Nowosti). In Russland wird voraussichtlich eine Korporation unter dem Namen "Informations-Satellitensysteme" gegründet. Das verlautete beim Pressedienst der Forschungs- und Produktionsvereinigung für Angewandte Mechanik "Reschetnew", die nach Absicht der Gründungsmitglieder zum Dachunternehmen der Korporation werden soll.

    In der Forschungs- und Produktionsvereinigung, die sich in der Stadt Schelesnogorsk unweit von Krasnojarsk befindet, werden bis zu 70 Prozent der russischen künstlichen Erdsatelliten unterschiedlicher Bestimmung gebaut.

    Das Projekt für den Aufbau der Korporation, über das der Leiter der Föderalen Raumfahrtagentur, Anatoli Perminow, berichtete, wurde am 15. Juli in einer Sitzung der Kommission für Militär- und Industriefragen unter dem Vorsitz von Premier Michail Fradkow gebilligt, verlautete beim Pressedienst der Vereinigung.

    Laut Perminow werden zehn russische staatliche Betriebe, die in Tomsk, Moskau, Omsk, Rostow am Don und Schelesnogorsk angesiedelt sind, der Korporation angehören.

    Mit der Aufnahme in die Korporation werden all diese Firmen zu ihren Tochterbetrieben. Dabei wird jeder der Betriebe den Status einer selbständigen juristischen Person beibehalten. Nach dem Privatisierungsverfahren soll die Korporation die organisatorisch-rechtliche Form einer offenen Aktiengesellschaft erhalten, deren Aktien sich zu 100 Prozent im staatlichen Besitz befinden werden.

    Indessen wird in der russischen Regierung von offiziellen Kommentaren zur Gründung der Korporation Abstand genommen. Wie ein Mitarbeiter des Ministerkabinetts bemerkte, "liegen ihm keine Informationen über die Gründung einer solchen Korporation vor".

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