12:42 20 Oktober 2017
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    Tschetscheniens Antrag auf Etablierung von Sonderwirtschaftszonen berechtigt

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    MOSKAU, 25. Juli (RIA Nowosti). Die Tschetschenische Republik darf sich neben anderen russischen Regionen um die Etablierung von Sonderwirtschaftszonen bewerben, erklärte Marina Owsjannikowa, Beraterin des russischen Wirtschafts- und Handelsministers, am Montag.

    Kurz darauf hatte der tschetschenische Präsident Alu Alchanow gefordert, Sonderwirtschaftszonen in Tschetschenien zu schaffen.

    Wie Owsjannikowa weiter sagte, habe das Ministerium in Moskau noch keinen schriftlichen Antrag aus Tschetschenien bekommen.

    "Wie andere Regionen darf Tschetschenien die Etablierung von Sonderwirtschaftszonen beantragen", äußerte Owsjannikowa. Nach dem Gesetz über die Sonderwirtschaftszonen darf jedoch nicht die ganze Region zu einer Sonderwirtschaftszone erklärt werden.

    Das Gesetz über Sonderwirtschaftszonen, das am Samstag voriger Woche von Russlands Staatspräsident unterschrieben wurde, sieht die Etablierung von 10 bis 12 technischen Innovationszonen und Industrie- und Produktionszonen in Russland vor, in denen günstige Bedingungen für die Entwicklung von High-Tech- und Innovationsproduktionen bestehen werden.

    Nach dem Gesetz muss ein Investor mit Sitz in einer Sonderwirtschaftszone Investitionen in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro tätigen, wobei die erste Million Euro bereits im ersten Jahr nach Abschluss des entsprechenden Vertrages angelegt werden muss.

    Die in der jeweiligen Sonderwirtschaftszone ansässigen Firmen genießen Zoll- und Steuervergünstigungen. In den ersten fünf Jahren werden sie von der Vermögenssteuer und von der Grundsteuer befreit.

    Importwaren, die in eine Sonderwirtschaftszone eingeführt werden, unterliegen keinem Zoll und keinen Steuern.

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