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    Experte: 2006 und 2007 wird aus Russland weniger Kapital flüchten als 2005

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    MOSKAU, 25. Juli (RIA Nowosti). Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel Russlands prognostiziert für 2006 und 2007 eine Senkung des Kapitalabflusses aus dem Land. "In diesem Jahr werden voraussichtlich zehn Milliarden Dollar aus Russland flüchten, während diese Zahl 2006 auf fünf Milliarden bis sieben Milliarden sinken wird", sagte Andrej Klepatsch, Direktor eines Departments des Ministeriums, am Montag in Moskau vor der Presse.

    "Wir gehen davon aus, dass Russland zum Jahr 2007 zu einem reinen Kapitalimporteur werden kann." Diese Prognose verband Klepatsch mit der Verwirklichung der Idee privatstaatlicher Partnerschaften im Rahmen des Investitionsfonds.

    Der Experte verwies darauf, dass das Unternehmertum dank der Senkung der einheitlichen Sozialsteuer, der Rückzahlung der Mehrwertsteuer und einiger anderer Steuernovationen im Jahr 2006 über beachtliche Zusatzmittel verfügen werde, die auf ein Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) geschätzt werden. "Ein Drittel dieser Mittel wird für Lohnerhöhungen ausgegeben. Die anderen Mittel sind entweder für Investitionen oder für den Kapitaltransfer bestimmt. Aber wir rechnen damit, dass alle Bedingungen für zunehmende Investitionen geschaffen werden", sagte Klepatsch.

    Nach der Prognose des Ministeriums werden die direkten ausländischen Investitionen in den Jahren 2006/2008 zunehmen. In diesem Jahr dürften diese Investitionen um 9,8 Prozent, 2006 um elf Prozent und 2007 um 10,4 Prozent wachsen.