17:52 23 Januar 2017
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    Neue Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr ausländischer Währungen und Wertpapiere ab 31. Juli

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    MOSKAU, 28. Juli (RIA Nowosti). Am 31. Juli treten neue Bestimmungen für die Ein- und Ausfuhr ausländischer Währungen und Wertpapiere in Kraft, teilte die stellvertretende Leiterin der Verwaltung für Devisenkontrolle des Föderalen Zolldienstes Russlands, Jelena Ladoschina, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau mit.

    Sie führte aus, dass wesentliche Veränderungen in Bezug auf die Ausfuhr von Rubeln aus Russland wirksam werden. Während es in diesem Punkt bisher keine Einschränkungen gab, so wird nun eine quantitative Beschränkung bei der Ausfuhr von in- und ausländischen Währungen in einer Höhe bis zum Gegenwert von 10 000 US-Dollar eingeführt.

    Verändert wurden die Bestimmungen über die schriftliche Deklarierung der nach Russland einzuführenden Barmittel in Fremdwährungen, in Rubel, Reiseschecks und Wertpapieren. Sie müssen angegeben werden, wenn sie in ihrer Summe den Gegenwert von 10 000 US-Dollar überschreiten. Bisher gab es eine solche Regelung nicht. Ladoschina teilte mit, dass es, wie auch schon in der Vergangenheit, keine qualitativen Einschränkungen bei der Einfuhr derartiger Vermögenswerte gibt.

    Ferner stellte sie fest, dass mit den neuen Bestimmungen die Vorschriften für die Ein- und Ausfuhr von Reiseschecks durch natürliche Personen gesondert geregelt werden. Bei der Einfuhr von Reiseschecks nach Russland müssen diese in dem Fall schriftlich deklariert werden, wenn ihre Summe (einschließlich der Mittel, die in Fremdwährungen, in Rubel oder als Wertpapiere bar eingeführt werden) den Betrag von 10 000 US-Dollar übersteigt. Bei der Ausfuhr aus Russland, so sagte sie, müssen Reiseschecks in dem Fall schriftlich deklariert werden, wenn ihr Betrag unter Vernachlässigung anderer auszuführender Mittel den Gegenwert von 10 000 US-Dollar übersteigt.

    Bei einer Überschreitung der festgelegten Sätze bei der Ausfuhr von Devisen, Rubeln und Wertpapieren gibt es für den Fall, dass die Ausfuhr nicht vor den Zollorganen verheimlicht wurde, die Möglichkeit, dem Zoll die Wertgegenstände zur zeitweiligen Aufbewahrung anzuvertrauen.

    Die Beamtin präzisierte, dass für die zeitweilige Aufbewahrung keine Gebühren zu entrichten seien. Die Aufbewahrungsfrist beträgt zwei Monate und kann bis auf vier Monate verlängert werden.

    Ladoschina gab bekannt, dass die neuen Bestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Währungen für In- wie Ausländer gelten.

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