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    Ukraine beschränkt ihre Teilnahme am EWR

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    KIEW, 28. Juli (RIA Nowosti). Die weitere Beteiligung der Ukraine am Aufbau des Einheitlichen Wirtschaftsraumes mit Kasachstan, Russland und Weißrussland darf ihren Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO nicht erschweren.

    Dies geht aus einer Mitteilung des ukrainischen Außenministeriums vom Donnerstag anlässlich der bevorstehenden 22. Tagung der Gruppe hoher Ebene für den EWR-Aufbau in der weißrussischen Hauptstadt Minsk hervor.

    Das Ziel der ukrainischen Beteiligung am EWR bestehe in der Schaffung einer Freihandelszone ohne Beschränkungen, um die multilaterale Zusammenarbeit auszubauen und die ukrainischen Exporte in die anderen EWR-Teilnehmerstaaten zu fördern, hieß es.

    Die Ukraine habe das Abkommen über den Aufbau der Wirtschaftsunion unter folgendem Vorbehalt unterschrieben und ratifiziert: "Die Ukraine nimmt am Aufbau und am Funktionieren des Einheitlichen Wirtschaftsraumes in dem Rahmen teil, der der ukrainischen Verfassung entspricht." Die Ukraine halte daran fest, so die Mitteilung.

    "Die Konzeption der weiteren Einbindung der Ukraine in den EWR muss darauf beruhen, dass die Zusammenarbeit im Rahmen des EWR dem strategischen Kurs der Ukraine auf eine europäische und euroatlantische Integration entsprechen muss und deren selbständigen Beitritt zur Welthandelsorganisation nicht behindern darf", so das ukrainische Außenamt.

    Kiew betrachte seine Einbindung in den EWR als Möglichkeit, die Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit auszubauen, was der Ukraine dazu verhelfen werde, wirtschaftlich den Stand der neuen EU-Mitglieder zu erreichen und künftig der EU beizutreten.

    Die Gruppe hoher Ebene, die für den Aufbau des Einheitlichen Wirtschaftsraumes zuständig ist, wird sich in ihrer Sitzung am Freitag mit Entwürfen beschäftigen, welche die Etablierung einer Freihandelszone ohne Beschränkungen betreffen.

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