12:39 20 Oktober 2017
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    Christenko: Russlands Banken können sibirische Ölpipeline nicht finanzieren - Kredite erforderlich

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    MINSK, 29. Juli (RIA Nowosti). Die russischen Banken sind nicht in der Lage, den Bau der Ölpipeline Ostsibirien - Pazifik zu finanzieren.

    Die notwendigen Mittel werden auf den Außenmärkten ausgeliehen.

    Das erklärte Viktor Christenko, Minister für Industrie und Energiewirtschaft Russlands, gegenüber RIA Nowosti am Rande eines Arbeitsbesuches in Minsk.

    "Die erste Etappe wird auf mindestens 6,5 Milliarden Dollar geschätzt", sagte er.

    Gegenwärtig sind die russischen Banken nicht in der Lage, Kredite zu günstigeren Bedingungen anzubieten als die ausländischen, betonte Christenko.

    Der Minister schloss nicht aus, dass bei der Finanzierung "Partnerländer im Rahmen dieses Projekts" in Frage kommen könnten. "Gegenwärtig wird mit Hilfe von Finanzberatern eine Marktforschung vorgenommen", sagte er.

    Die Gesamtleistung der Ölpipeline wird bis zu 80 Millionen Tonnen Öl im Jahr betragen. Über die Pipeline wird Öl in den Asiatisch-Pazifischen Raum geliefert. Das Projekt wird auf insgesamt 11,5 Milliarden Dollar geschätzt.

    Ende 2004 hatte Premier Michail Fradkow einen Beschluss über den Bau der neuen Pipeline Ostsibirien - Pazifik unterzeichnet. Das Öltransportsystem wird auf der Strecke Taischet- Skoworodino - Perewosnaja-Bucht gebaut. Zuvor hatte ein Sprecher des Ministeriums für Industrie und Energiewirtschaft gegenüber RIA Nowosti mitgeteilt, beim Bau der Ost-Pipeline werden hauptsächlich russische Ausrüstungen zur Anwendung kommen.

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