13:58 21 Oktober 2017
SNA Radio
    Wirtschaft

    Staatsanteil am Investitionsfonds für Technologien und Innovationen Russlands wird 76 Millionen US-Dollar betragen

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 4 0 0
    ST. PETERSBURG, 29. Juli (RIA Nowosti). Der staatliche Anteil am Venture-Investitionsfonds für Technologien und Innovationen soll 76 Millionen US-Dollar betragen. Das teilte der stellvertretende Minister für Informationstechnologien und Fernmeldewesen Russlands Dmitri Milowanzew am Freitag vor Journalisten mit. Er hatte zuvor an einer Beratung zu Fragen der Schaffung eines IT-Parks in Sankt Petersburg teilgenommen.

    Das Projekt für die Bildung des Fonds war auf Vorschlag des Ministeriums für Informationstechnologien und Fernmeldewesen ausgearbeitet worden. Der Gesamtumfang des Fonds soll 100 Millionen US-Dollar betragen. Derzeit wird das Projekt für die Bildung des Fonds mit dem Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel und mit dem Finanzministerium abgestimmt.

    Milowanzew bemerkte, dass der Staat in einigen Jahren nach der Bildung des Fonds daraus austreten und ihn an Privatinvestoren übergeben werde.

    "Wir rechnen damit, dass dieser Fonds zu einem Katalysator der Entwicklung kleinerer und mittlerer Unternehmen wird", sagte Milowanzew.

    Der Fonds wird mit dem Ziel gebildet, der Entwicklung der russischen Informationstechnologie-Branche einen Antrieb zu geben. Im Ministerium für Informationstechnologien und Fernmeldewesen wird die Meinung vertreten, dass die Bildung des Russischen Investitionsfonds für Technologien und Innovationen es möglich mache, innerhalb von drei Jahren 1,2 bis 1,6 Milliarden US-Dollar für die Umsetzung der Projekte im Bereich der Informationstechnologien zu mobilisieren. Nach Schätzung des Ministeriums beträgt der derzeitige Umfang der Investitionen in die russische Informationstechnologie-Branche nicht mehr als 80 Millionen US-Dollar jährlich bei einem Gesamtbedarf nach 450 bis 600 Millionen im Jahr.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren