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    Russlands Chefunterhändler: Russland lebt bereits praktisch nach WTO-Normen

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    ROSTOW-AM-DON, 02. August (RIA Nowosti). Russlands Recht ist praktisch mit den WTO-Normen in Einklang gebracht worden. Das stellte Maxim Medwedkow, Leiter der Regierungsdelegation Russlands bei den Verhandlungen über Russlands WTO-Beitritt, am Dienstag in einer Konferenz im südrussischen Rostow am Don fest.

    „Man kann feststellen, dass die WTO-Normen zu 95 Prozent in Russlands Recht aufgenommen wurden, wir leben faktisch im Rechtssystem der Welthandelsorganisation“, betonte er.

    „Wie der Verlauf des Verhandlungsprozesses zeigt, gibt es immer weniger Probleme“, führte Medwedkow weiter aus. „Es ist völlig offensichtlich, dass Russlands WTO-Beitritt nicht mehr weit entfernt ist.“

    Vorerst könne man allerdings kaum sagen, „ob dies noch in diesem oder erst im nächsten Jahr geschehen wird“.

    Die Veranstalter der Konferenz „WTO und Interessen der russischen Unternehmer“ waren das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel sowie der Staatsduma-Ausschuss für Wirtschaftspolitik, Unternehmertum und Tourismus.

    In der Konferenz soll erörtert werden, wie die einheimischen Unternehmen und Investoren die bevorstehende WTO-Mitgliedschaft Russlands optimal für die Durchsetzung ihrer Geschäftsinteressen nutzen könnten.

    Viktor Derjabkin, Wirtschaftsminister des Gebiets Rostow, stellte in der Konferenz fest: Für die Regionen „würde ein WTO-Beitritt nicht nur eine politische, sondern vielmehr eine ökonomische Bedeutung haben“.

    „Die Teilnahme an dieser angesehenen internationalen Organisation wird zweifellos einen beträchtlichen Einfluss auf den gesamten Verlauf der Wirtschaftsumgestaltungen in allen Regionen Russlands ausüben“, erklärte er.

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