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    Erste Sonderwirtschaftszonen sollen in Russland bis 2008 Realität werden

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    MOSKAU, 02. August (RIA Nowosti). Die ersten Sonderwirtschaftszonen würden in Russland Ende 2007 - Anfang 2008 funktionieren, teilte Juri Schdanow, Leiter der vor kurzem geschaffenen Föderalen Agentur für Sonderwirtschaftszonen, am Dienstag auf einer Pressekonferenz in der RIA Nowosti mit.

    „Diese Aufgabe wurde vom Regierungsvorsitzenden gestellt. Auf die gleiche Weise sieht diese Aufgabe auch der Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel“, fügte Schdanow hinzu.

    Er verwies darauf, dass bereits im Haushalt für 2006 für die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen ungefähr 8 Milliarden Rubel (rd. 280 Millionen Dollar) bereitgestellt werden sollen. Die Realisierung dieser Mittel werde davon abhängen, wie schnell und effektiv die Ausschreibungen um besagte Zonen durchgeführt würden, erläuterte der Leiter der neuen Agentur.

    Wie Schdanow sagte, sollen im September Ausschreibungen um die Zonen stattfinden, die sich auf das Einführen von innovativer Technik und oder auf Industrieproduktion spezialisieren wollen. Bis Jahresende werde die Auswahl der Anwärter abgeschlossen sein.

    Bis heute seien aus den Regionen bereits beinahe 30 Anträge eingegangen, sagte Schdanow. Als am konkretesten durchgearbeitet bezeichnete er die Projekte für das Einführen innovativer Technik in Dubna (bei Moskau) sowie in den sibirischen Städten Tomsk und Nowosibirsk. Fertig sind auch die Projekte für Industrieproduktionszonen im russischen Fernen Osten, darunter in Wladiwostok.

    Der Beamte betonte, dass die Schaffung von Zonen für Industrieproduktion, insbesondere der Bau von Großbetrieben, nur möglich sei, wenn solide Investoren und bedeutende Kapitale mit im Spiel seien. Die „Eintrittskarte“ zu einer solchen Zone koste 10 Millionen Euro, sagte Schdanow. Aber für den Bau von Betrieben brauche man weit mehr Investitionen. „Der Staat wird helfen, aber nicht in so bedeutendem Maße“, fügte er hinzu.

    Die Industrieproduktionszonen werden in erster Linie in den subventionierten Subjekten der Föderation angelegt werden; das Ziel besteht darin, Invesitionen zu beschaffen und die Wirtschaft dieser Regionen zu entwickeln.

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