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    Russlands Wirtschaftsministerium: Elf bis 13 Milliarden Dollar Direktinvestitionen erwartet

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    MOSKAU, 03. August (RIA Nowosti). Der Zustrom der ausländischen Direktinvestitionen in Russland wird in diesem Jahr bei elf bis 13 Milliarden Dollar betragen. Das geht aus Unterlagen zur nächsten Regierungssitzung hervor, die RIA Nowosti vorliegen.

    Der Kapitalabfluss aus Russland wird auf neun bis zehn Milliarden Dollar geschätzt.

    „Der Netto-Kapitalabfluss in der Jahresbilanz wird auf neun bis zehn Milliarden Dollar geschätzt“, heißt es in den Dokumenten. „Der Zustrom der ausländischen Direktinvestitionen wird elf bis 13 Milliarden Dollar betragen.“

    In der morgigen Regierungssitzung wird German Gref, Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel, über die Ergebnisse der sozialökonomischen Entwicklung Russlands im 1. Halbjahr 2005 und die für das Jahresende prognostizierten makroökonomischen Kennzahlen berichten.

    Nach den Unterlagen des Ministeriums belief sich der Netto-Kapitalabfluss im 1. Halbjahr auf 5,7 Milliarden Dollar gegenüber 10,4 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

    Im Banksektor blieb der Netto-Kapitalablfuss mit 6,6 Milliarden Dollar im 1. Halbjahr gegenüber 6,5 Milliarden Dollar in der 1. Jahreshälfte 2004 nahezu unverändert.

    „Bei den Betrieben und den Haushalten außerhalb des Finanzbereichs entstand ein Netto-Zustrom von einer Milliarde Dollar (im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte es einen Netto-Abfluss von 3,9 Milliarden Dollar gegeben).“

    Im Ministerium werden die positiven Veränderungen bei der Kapitalbewegung auf „eine aktivere Vergrößerung der Verbindlichkeiten im Vergleich zur Zunahme der ausländischen Aktiva“ zurückgeführt.

    Verwiesen wird auch auf eine wesentliche Zunahme der ausländischen Direktinvestitionen im 1. Halbjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

    Der Umfang der direkten ausländischen Investitionen war im 1. Halbjahr 2005 mit 9,3 Milliarden Dollar gegenüber 4,5 Milliarden in der 1. Jahreshälfte 2004 ebenfalls beträchtlich höher.

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