12:03 28 April 2017
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    Neun ausländische Ölkonzerne wollen in Stockmann-Projekt einsteigen

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    MOSKAU, 5. August (RIA Nowosti). Neun ausländische Ölkonzerne wollen sich am Projekt zur Erschließung des Öl- und Gaskondensatvorkommens Stockmann in der Barentssee beteiligen. Entsprechende Angebote wurden bereits dem größten russischen Gasförderer Gasprom gemacht. Das Vorhaben hat auch zum Ziel, eine Gasverflüssigungsfabrik zu bauen, teilte Gasprom am Freitag in Moskau mit.

    Von den Angeboten der Ausländer wurden am selben Tag die Teilnehmer der 6. Sitzung des Koordinierungsausschusses für Produktion und Seetransport von komprimiertem und Flüssiggas informiert.

    Gasprom-Experten prüfen derzeit die Angebote und planen Termine für Vorverhandlungen.

    Auf der Sitzung wurden die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Erschließung des Stockmann-Feldes erörtert. Dazu gehört auch die Gründung einer Gesellschaft zur Verwaltung von Flüssiggas-Projekten von Gasprom.

    Das Stockmann-Feld liegt im zentralen Teil der Barentssee in einer Tiefe von 280 bis 360 Meter, 550 Kilometer nordöstlich der Kola-Halbinsel. Die geologischen Vorräte des Vorkommens werden auf 3205,3 Milliarden Kubikmeter Gas und 30,980 Millionen Tonnen Gaskondensat geschätzt.

    Die Gasverflüssigungsfabrik soll in Ust-Luga 110 Kilometer westlich von St. Petersburg gebaut werden. Auf der Sitzung wurden auch Fragen zur Sprache gebracht, die den Transport von komprimiertem Gas in die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad (früher Königsberg) betreffen.

    Die erste Sitzung des Koordinierungsausschusses hatte am 2. Oktober 2003 stattgefunden. Das Hauptanliegen des Gremiums besteht darin, eine korporative Strategie des Konzerns im Bereich von komprimiertem und Flüssiggas zu erstellen und die Tätigkeit der zuständigen Abteilungen von Gasprom zu optimieren.

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