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    Standard & Poor's verbessert Bewertung für russischen Ölkonzern Sibneft - Erweiterte Fassung

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    MOSKAU, 08. August (RIA Nowosti). Die Internationale Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) hat die Bonitätsnote für den russischen Ölkonzern Sibneft auf „BB-“ von zuvor „B+“ angehoben. Der Ausblick sei "stabil", teilte die Agentur am Montag in Moskau mit.

    Der höheren Einstufung ging eine Analyse des Operationsergebnisses von 2004 und der Zusammensetzung der Aktionäre voraus.

    Gleichzeitig wurde die Bewertung für Sibneft auf der nationalen Skala heraufgesetzt - auf "ruAA-" von zuvor "ruA+".

    Die Agentur verwies auf die erheblichen liquiden Finanzmittel des Konzerns von 1,3 Milliarden Dollar. "Angesichts ausbleibender Dividenden und nennenswerter Käufe konnten die Reinschulden von Sibneft gegen 31. Dezember 2004 auf 308 Millionen Dollar gesenkt werden", sagte S&P-Analystin Jelena Anankina.

    Die Agentur erinnerte daran, dass die Hauptaktionäre von Sibneft auf Gerichtsbeschluss vom Juli dieses Jahres wieder 72 Prozent der eigenen Aktien kontrollieren (im Vergleich zu 57,5 Prozent ab Oktober 2004). Somit verfügt der einstige Fusionspartner Yukos nur noch über 20 Prozent der Sibneft-Papiere. "Das macht die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich Sibneft von Risiken distanziert, die mit Yukos zusammenhängen", urteilten S&P-Analysten.

    "Die Agentur geht davon aus, dass die Schulden des Konzerns angesichts der großen Geldströme unter den Bedingungen anhaltend hoher Ölpreise selbst nach der Ausschüttung der vom Aufsichtsrat gebilligten Dividenden in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar gemäßigt bleiben", sagte Anankina.

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