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    Außenhandelsumsatz Russlands im ersten Halbjahr um 34,2 Prozent gestiegen

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    MOSKAU, 09. August (RIA Nowosti). Der Außenhandelsumsatz Russlands betrug im ersten Halbjahr 2005 151,1 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich mit dem analogen Zeitraum des Vorjahres ein Wachstum von 34,2 Prozent ausmacht, heißt es in einer Mitteilung des Föderalen Zolldienstes.

    Der Außenhandel ohne die GUS-Staaten nahm um 38,9 Prozent zu und stieg auf 128,2 Milliarden US-Dollar; die Kennzahlen für die GUS-Staaten belaufen sich entsprechend auf 13,2 Prozent und 23,3 Milliarden US-Dollar.

    Der positive Saldo der Handelsbilanz belief sich in der Periode Januar – Juni 2005 auf 66,4 Milliarden US-Dollar, während es im ersten Halbjahr 2004 46,6 Milliarden US-Dollar betragen hatte. Auf das „entfernte“ Ausland unter Abzug der GUS-Staaten entfallen 60,8 Milliarden US-Dollar (42 Milliarden US-Dollar); auf die GUS-Staaten - 5,6 Milliarden US-Dollar (4,6 Milliarden US-Dollar).

    Der Export russischer Waren belief sich im ersten Halbjahr auf 109 Milliarden US-Dollar und stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 36,6 Prozent. In das Nicht-GUS-Ausland stieg der Export um 40,7 Prozent auf 94,5 Milliarden US-Dollar und in die GUS-Staaten um 14,8 Prozent auf 14,5 Milliarden US-Dollar. Der russische Import belief sich im ersten Halbjahr auf 42,5 Milliarden US-Dollar (+28,4 Prozent), darunter aus dem „entfernten“ Ausland auf 33,7 Milliarden US-Dollar (+34 Prozent) und aus den GUS-Staaten auf 8,8 Milliarden US-Dollar (+10,6 Prozent).

    In der Mitteilung wird festgestellt, dass das Exportwachstum in bedeutendem Umfang den gestiegenen Weltmarktpreisen für die wichtigsten Rohstoffe, vor allem bei Erdöl, zu verdanken ist.

    In der Warenstruktur des Exports in das Nicht-GUS-Ausland betrug der Anteil von Brennstoffen und Energieträgern im ersten Halbjahr 64,1 Prozent gegenüber 59,8 Prozent im ersten Halbjahr 2004. Wertmäßig nahm die Ausfuhr um 50,8 Prozent zu.

    Hauptartikel des Exports in die GUS-Staaten waren mit 42,6 Prozent der Gesamtausfuhr im ersten Halbjahr auch weiterhin die Erzeugnisse der Brennstoff- und Energiewirtschaft, was einen Rückgang von 1 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres ausmacht.

    Im ersten Halbjahr 2005 sank die Lieferung von allen Energieträgern gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres mit Ausnahme von Autobenzin (+9 Prozent) und Heizöl (+31,4 Prozent).

    In der geografischen Struktur des russischen Außenhandels nimmt die Europäische Union den ersten Platz ein. Auf sie entfielen im ersten Halbjahr 52,9 Prozent des russischen Handelsumsatzes, während der Anteil der GUS-Staaten 15,4 Prozent ausmachte (im ersten Halbjahr 2004 waren es 18,2 Prozent). In die Staaten der Euroasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft wurden 7,8 Prozent (10,2 Prozent) der Waren exportiert, und in die Staaten der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft gingen 15,9 Prozent (16,9 Prozent).

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