03:01 25 April 2017
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    Wildererschaden für russische Wirtschaft - 2,5 Milliarden US-Dollar im Jahr

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    WLADIWOSTOK, 10. August (RIA Nowosti). Der jährliche Schaden, den Wilderer der russischen Wirtschaft durch die Ausbeutung von biologischen Wasserressourcen zufügen, beträgt mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar, erklärte heute Konstantin Pulikowski, bevollmächtigter Vertreter des Präsidenten der Russischen Föderation im Fernöstlichen föderalen Bezirk.

    In seiner Ansprache auf einer Sitzung des Rates der Leiter der gesetzgebenden Machtorgane der Föderationssubjekte des Fernen Ostens betonte er, dass sich etwa 800 Fischereischiffe täglich in der ausschließlichen Wirtschaftszone, Hoheitsgewässern und Binnengewässern Russlands mit der Gewinnung von maritimen Bioressourcen beschäftigen.

    "Etwa ein Fünftel dieser Schiffe gewinnt Bioressourcen unter Verletzung der gültigen Gesetzgebung", betonte Pulikowski.

    Wie Jewgeni Anoschin, Pressesprecher des bevollmächtigten Vertreters, der RIA Nowosti mitteilte, zeigt eine Analyse, dass das bestehende System zur Vorbeugung der administrativen Rechtsverletzungen für einen effektiven Kampf gegen die illegale Gewinnung von maritimen Bioressourcen unzureichend sei.

    In diesem Zusammenhang bereitete die Arbeitsgruppe für die Sicherung der Tätigkeit des Rates der Leiter der gesetzgebenden Organe im Fernöstlichen föderalen Bezirk einen Entwurf von Änderungen am Föderalen Gesetz "Über den Fischfang und die Erhaltung der biologischen Wasserressourcen" vor.

    Der Gesetzentwurf definiert den Begriff Küstenfischfang deutlicher und sieht eine härtere Strafe für die ungesetzliche Gewinnung vor.