05:30 24 April 2017
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    Rosneft fordert von Regierung mehr Engagement für „Östliche Pipeline“

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    MOSKAU, 10. August (RIA Nowosti). Der Chef der Erdölgesellschaft Rosneft, Sergej Bogdantschikow, wandte sich mit der Bitte an Präsidenten Wladimir Putin, die Regierung und die Regionalverwaltungen zu mehr Engagement für das Vorhaben der „Östlichen Pipeline“ anzuhalten.

    „Die Östliche Pipeline führt durch mehrere Regionen. Es bedarf einer Unmenge von Verträgen, und Genehmigungen. Wir brauchen unterdessen eine Synchronisierung, um die Pipeline bis zum Ende des Jahres 2008 bis nach Skoworodino und gleichzeitig an die Lagerstätten heran zu führen“, sagte Bogdantschikow bei einer Begegnung mit dem Staatsoberhaupt.

    Die Gesamtkapazität der Erdölleitung von Ostsibirien zum Pazifik soll 80 Millionen Tonnen jährlich betragen. Über diese Pipeline sollen die Länder des asiatisch-pazifischen Raums mit Erdöl beliefert werden.

    Die Kosten der Erdölleitung werden mit insgesamt 11,5 Milliarden US-Dollar angegeben.

    Der Premierminister Russlands, Michail Fradkow, unterschrieb Ende des Jahres 2004 eine Verordnung über den Bau der neuen Erdölleitung von Ostsibirien zum Pazifik. Das Leitungssystem soll von Taischet über Skoworodino zur Perewosnaja-Bucht führen.