12:13 28 April 2017
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    Russland verlängert Antidumpinguntersuchung bezüglich der Stahlrohre aus der Ukraine

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    MOSKAU, 10. August (RIA Nowosti). Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel der Russischen Föderation verlängerte die Antidumpinguntersuchung bezüglich der Stahlrohre aus der Ukraine bis zum November.

    Eine entsprechende Anordnung unterzeichnete der Wirtschaftsminister German Gref, hieß es heute im Pressedienst des Ministeriums.

    Gleichzeitig leitet das Wirtschaftsministerium eine Schutzuntersuchung bezüglich des Imports von Rohren großen Durchmessers nach Russland ein. Solche Rohre werden nicht nur von der Ukraine, sondern auch aus der Türkei, Japan, Deutschland und Italien auf den russischen Markt geliefert. Diese Untersuchung soll im Oktober abgeschlossen werden.

    Wie Maxim Medwedkow, Direktor des Departements Handelsverhandlungen des Wirtschaftsministeriums, am Vortag mitteilte, werde eine neue Verhandlungsrunde mit der Ukraine zur Regelung der gegenseitigen Rohrlieferungen am 18.-19. August in Kiew stattfinden. In den Verhandlungen werde die Möglichkeit des Abschlusses eines entsprechenden Abkommens für drei bis fünf Jahre erörtert.

    Es wird auch erwartet, dass Wirtschaftsminister German Gref nach Kiew kommen wird, der mit seinem ukrainischen Kollegen nicht nur die Rohrproblematik, sondern auch andere Fragen der Handelszusammenarbeit, darunter die Bedingungen des Beitritts Russlands und der Ukraine zur Welthandelsorganisation, behandeln wird.

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