05:33 24 April 2017
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    Antimonopoldienst kann Verfahren gegen Coca-Cola einstellen

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    MOSKAU‚ 10. August (RIA Nowosti). Der Föderale Antimonopoldienst (FAS) Russlands stellt das Verfahren gegen die Gesellschaft Coca-Cola ein, wenn diese ihre Rechtsverletzungen freiwillig beseitigen wird. Das erklärt der Chef der Behörde, Igor Artemejw, dessen Worte in einer Pressemitteilung des FAS zitiert werden.

    „Wir schätzen die Position der Gesellschaft Coca-Cola sehr, die freiwillig die Absicht bekundet hat, den Verstoß gegen das Antimonopolrecht zu beseitigen - Punkte, die die Konkurrenz von Brausegetränken auf dem Markt einschränken, aus all ihren Verträgen auszuschließen“, so Artemjew.

    Laut dem Chef der Behörde wurde diese Erklärung im FAS als Wunsch des Unternehmens aufgenommen, die Mängel nicht nur in der Region Krasnojarsk, sondern auch in weiteren Subjekten der Russischen Föderation zu beseitigen.

    Der Pressemeldung zufolge dankt Artemjew dem Unternehmen für den konstruktiven Dialog und macht weitere Unternehmen, die ähnliche Exklusivverträge schließen, darauf aufmerksam, dass Handlungen zur Einschränkung der Konkurrenz unzulässig sind.

    Das Verfahren gegen Coca-Cola wegen der Verletzung der Normen des Gesetzes über die Konkurrenz war von der Krasnojarsker FAS-Abteilung auf Antrag des Staatlichen Unitären Unternehmens „Krasnojarsker Zirkus“ eingeleitet worden. Laut einem der Punkte des Vertrages zwischen der Gesellschaft Coca-Cola und dem „Krasnojarsker Zirkus“ durfte dieser keine Getränke der Direktkonkurrenten von Coca-Cola auf seinem Gelände verkaufen.

    Die FAS-Kommission hat außerdem festgestellt, dass solche Verträge mit einer Reihe weiterer Organisationen, die in der Region tätig sind, geschlossen wurden.

    In einer Sitzung der Kommission am 8. August in Krasnojarsk erklärten Coca-Cola-Vertreter, dass die Gesellschaft bis zum 1. Oktober dieses Jahres den umstrittenen Punkt aus ihren Verträgen ausschließen will.