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    Ausländische Investitionen in Russlands Wirtschaft im 1. Halbjahr um 13 Prozent verringert

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    MOSKAU, 17. August (RIA Nowosti). Der Umfang der ausländischen Investitionen in Russlands Wirtschaft ist im 1. Halbjahr 2005 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,1 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar zurückgegangen. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Föderalen Staatlichen Statistikbehörde Rosstat hervor.

    Das akkumulierte ausländische Kapital in Russlands Wirtschaft belief sich damit nach dem Stand vom Ende Juni auf 90,8 Milliarden Dollar - 37,4 Prozent mehr als Ende Juni 2004. Nicht eingeschlossen sind die Angaben der Geld- und Kreditregelungsbehörden sowie der Geschäfts- und der Staatsbanken, inklusive die in Dollar umgerechneten Rubeleinkünfte.

    Laut Rosstat-Angaben machten die sonstigen rückzahlbaren Investitionen den größten Anteil am akkumulierten ausländischen Kapital aus: Der Anteil der Kredite der internationalen Geldinstitute, die Handelskredite usw. beliefen sich auf 52,1 Prozent gegenüber 57,2 Prozent im Vorjahr. Der Anteil der Direktinvestitionen stieg von 40,7 auf 46,1 Prozent, während der Anteil der Portefeuille-Investitionen auf 1,8 Prozent zurückging (2004: 2,1 Prozent).

    Die größten Investoren waren im 1. Halbjahr Zypern, Luxemburg, die Niederlande, Deutschland, Großbritannien, die USA und Frankreich. Ihr Anteil am Gesamtumfang der akkumulierten Investitionen betrug 81,9 Prozent. 80,1 Prozent des gesamten Umfangs machten dabei Direktinvestitionen aus.

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