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    Europäischer Konzern EADS erwirbt zehn Prozent Aktien der russischen Korporation Irkut

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    SCHUKOWSKI (Gebiet Moskau), 17. August (RIA Nowosti). Die Russische Korporation Irkut und der europäische Luft-, Raumfahrt - und Verteidigungskonzern EADS unterzeichneten ein Abkommen über den Erwerb von zehn Prozent der Aktien von Irkut durch EADS. Das teilte Oleg Demtschenko, Präsident der Korporation Irkut, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz mit.

    Die Korporation Irkut wurde 2002 auf der Basis der Irkutsker Flugzeugbauvereinigung gegründet. Heute stellt die Korporation eine vertikal integrierte Holding dar, die die Produktionsprojektierung, den Absatz und den Kundendienst nach dem Verkauf der russischen Technik militärischer und ziviler Bestimmung sichert.

    Aktionäre von Irkut sind das Management der Gesellschaft (50,3 Prozent der Aktien), die Holdinggesellschaft Suchoi (13,23 Prozent der Aktien), Privatinvestoren (29,3 Prozent) sowie Mitarbeiter der Gesellschaft (6,41 Prozent). Das Hauptprodukt von Irkut sind die Kampfflugzeuge der Familie Su-27 und Su-30.

    Irkut baut außerdem die Mehrzweck-Amphibienflugzeuge Be-200, Trainings- und Kampfflugzeuge Jak-130 sowie unbemannte Flugapparate.

    2005 übergab die Korporation Irkut dem russischen Zivilschutzministerium das dritte Amphibienflugzeug Be-200 TschS.

    Unbemannte Flugapparate von Irkut haben die Ausschreibung des Zivilschutzministeriums gewonnen. Die Lieferung dieser Maschinen wird in der nächsten Zeit beginnen.

    Demtschenko teilte auch mit, dass die italienische Gesellschaft Sorem im Juni 2005 das Leasing des Amphibienflugzeugs Be-200 erneuert hatte.

    Er berichtete auch noch, dass Irkut nach wie vor komplette technologische Sätze für die Produktion von russischen Jagdflugzeugen Su-30MKI im indischen Flugzeugbauwerk HAL liefert. Außerdem haben die Luftstreitkräfte Russlands einen Vertrag für die Lieferung von zwölf Übungsmaschinen Jak-130, die von der Korporation Irkut gebaut werden, unterzeichnet.

    Die Pläne für 2005 sehen die Aufnahme der Lieferung von Komponenten für Flugzeuge Airbus-A320 und die Fortsetzung der Arbeiten zum Bau der Jagdflugzeuge Su-30MKM für die königlichen Luftstreitkräfte Malaysiens vor.