05:53 26 September 2017
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    Seit Jahresbeginn mehr als 7 Milliarden US-Dollar in Russland gewaschen

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    MOSKAU, 12. September (RIA Nowosti). Seit Beginn des Jahres 2005 wuschen russische Bürger möglicherweise mehr als 7 Milliarden US-Dollar, das Fünffache der Kennziffer des Vorjahres, teilte der Leiter des Föderalen Dienstes für Finanzaufsicht Russlands, Viktor Subkow, am Montag vor Journalisten mit.

    Er präzisierte freilich, dass diese wesentliche Zunahme der Zahl verdächtiger Geschäfte höchtswahrscheinlich mit einer intensiveren Tätigkeit des zuständigen Föderalen Dienstes und nicht mit ansteigenden Strömen von Schwarzgeldern zusammenhängt.

    Wie Subkow ausführte, umfasst die Datenbank seiner Behörde inzwischen mehr als vier Millionen Eintragungen über verdächtige finanzielle Transaktionen in Russland. 80 Prozent der Hinweise betreffen die Tätigkeit von Banken.

    Er berichtete, dass die Finanzaufsicht, gestützt auf Ermittlungsergebnisse, die typischen Methoden herausgefunden hat, mittels derer Banken und deren Kunden illegale Finanzoperationen vollziehen. Sie wurden inzwischen nach Typen verallgemeinert und den Rechtsschutzorganen in zusammenfassender Form zur weiteren Bearbeitung übermittelt.

    Seit Jahresbeginn leitete die Agentur mehr als 1.405 Fälle an die Rechtsschutzorgane weiter. Sie umfassen Angaben über 36 000 Finanzoperationen, die begründet der Legalisierung illegaler Einnahmen verdächtig sind. 463 Akten werden im Rahmen von Strafverfahren überprüft, sagte Subkow.

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