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    Russische Firma will armenisches Verbundnetz kaufen

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    JEREWAN, 12. September (RIA Nowosti). Der britische Konzern Midland Resources Holding LTD fragte bei der armenischen Regierung nach der Genehmigung an, die ihm gehörenden 100 Prozent der Anteile an Elektritscheskije seti Armenii („Verbundnetz Armeniens“) an die russische Firma Interenergo zu verkaufen. Dies erfuhr RIA Nowosti am Montag aus der Kommission für die Regulierung auf dem Gebiet der öffentlichen Leistungen Armeniens.

    Laut dem armenischen Gesetz über die Energiewirtschaft ist Midland Resources nicht berechtigt, die Anteile an Elektritscheskije seti Armenii ohne Zustimmung der armenischen Regierung und der Kommission als regulierende Behörde zu verkaufen.

    Midland Resources hatte seinerzeit der armenischen Regierung für 100 Prozent an Elektritscheskije seti Armenii rund 40 Millionen Dollar gezahlt.

    Im vergangenen Juni wurden die Aktien dem russischen Unternehmen Interenergo in Treuhandschaft für 99 Jahre übergeben, wobei der britische Konzern die Eigentumsrechte behielt. Der Wert des Trustvertrages zwischen Interenergo und Midland Resources betrug 73 Millionen Dollar.

    Interenergo ist Tochter der geschlossenen AG INTER RAO EES, von der 60 Prozent der Aktien dem russischen Strommonopolisten EES Rossii und die übrigen 40 Prozent dem staatlichen Atomkraftwerksbetreiber Rosenergoatom gehören.

    INTER RAO EES betreibt Handel mit Elektroenergie in Armenien, China, Finnland, Georgien, Kasachstan, Moldawien, der Mongolei, Litauen, Lettland, Norwegen, Polen, Russland, der Ukraine und Weißrussland und verwaltet eine Reihe von Energieanlagen in Armenien, Georgien, Moldawien und Russland in Treuhand.

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