11:10 22 August 2017
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    Krabben-Affäre von Kamtschatka wird fortgesetzt

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    PETRORAPWLOSK-KAMTSCHATSKI, 13. Oktober (RIA Nowosti). Die Verhandlung der Berufung gegen das Urteil in der aufsehenerregenden Krabben-Affäre ist auf den 6. Dezember anberaumt worden, gab das Regionalgericht von Kamtschatka RIA Nowosti bekannt.

    Der Hautfigurant des Falles, der Unternehmer Alexej Koslow, war wegen der Anstiftung zum illegalen Fang von mehr als 2 000 Tonnen Krabben in den Küstengewässern von Kamtschatka und ihrem illegalen Verkauf in den USA zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden.

    In der Berufung beteuert Koslow seine Unschuld und fordert die Aufhebung des vom Gericht in Petropawlowsk verhängten Urteils. Das Revisionsverfahren wird von einem Kollegium von drei Richtern geleitet.

    Die Staatsanwaltschaft hatte ermittelt, dass Koslow den Kapitänen seiner eigenen Schiffe per Satellitentelefon aus seinem Haus und Büro im US-Bundesstaat Washington im Zeitraum von Juni 1998 bis Februar 2000 Anweisungen zum illegalen Fang erteilt und die Beute dann in den USA und in Japan umgesetzt hatte. Der Schaden, der Russland entstanden sei, übersteigt laut der Staatsanwaltschaft umgerechnet 26,6 Millionen Euro.

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