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    RIA Nowosti-Kurznachrichten WIRTSCHAFT - 02. Dezember

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    Untersuchung des Meeresgrundes für Ostsee-Pipeline kurz vor Abschluss

    ST. PETERSBURG (RIA Nowosti). Die Untersuchung des Meeresgrundes für den künftigen Bau der Ostsee-Gaspipeline steht kurz vor ihrem Abschluss. Die Arbeiten dürften noch in diesem Jahr zu Ende gehen, wurde am Freitag in St. Petersburg mitgeteilt. Seit Oktober sind russische Schiffe entlang der Trasse der künftigen Gasleitung auch in der finnischen und der schwedischen Wirtschaftszone im Einsatz. Das Projekt sieht den Bau einer Gasleitung vom russischen Wyborg bei St. Petersburg bis zur deutschen Ostseeküste im Raum von Greifswald vor. Die Pipeline mit einer Durchlasskapazität von 55 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr hat einen geschätzten Wert von knapp zwei Milliarden Euro. Das Gas über diese Pipeline wird größtenteils vom Feld Juschno-Russkoje in Westsibirien gepumpt. Der erste Strang der Rohrleitung soll 2010 in Betrieb genommen werden.

    Bank von Russland erhöht Euro-Anteil am Währungskorb

    MOSKAU (RIA Nowosti). Die Bank von Russland hat den Anteil der europäischen Gemeinschaftswährung am Euro-Dollar-Währungskorb zum 2. Dezember dieses Jahres auf 40 Prozent erhöht. Das teilten die obersten Währungshüter am Freitag in Moskau mit. Seit dem 1. August 2005 belief sich der Anteil des Euro am Währungskorb auf 35 Prozent. Demzufolge sank der Anteil des Dollar von 65 auf 60 Prozent.

    Russland reanimiert Produktion von Kosmos-3M-Raketen

    OMSK (RIA Nowosti). Die Russische Raumfahrt-Agentur Roskosmos und die Verwaltung des sibirischen Gebietes Omsk haben sich auf die Modernisierung der Produktionsvereinigung Poljot geeinigt. Laut Projekt soll der Betrieb die Produktion von Kosmos-3M-Raketen wiederaufnehmen, hieß es am Freitag in Omsk. Die Seiten erörterten auch die Möglichkeit des Baus von Raumapparaten diverser Zweckbestimmung in Omsk, die für die Umsetzung des Föderalen Raumfahrtprogramms bis zum Jahr 2015 bestimmt sind.

    Die Trägerrakete Kosmos-3M stellt eine umgebaute einstufige ballistische Mittelstreckenrakete dar und eignet sich für die Beförderung von Raumapparaten mit einem Gewicht von 500 bis 1500 Kilogramm in eine Höhe von entsprechend 250 bis 1700 Kilometern. Die erste Rakete dieses Typs war am 15. Mai 1967 vom russischen Raumbahnhof Plessezk bei Archangelsk gestartet. Seitdem wurden diese Raketen mehr als 400 Mal genutzt.

    Russland reduziert seine OSZE-Mitgliedsbeiträge

    MOSKAU (RIA Nowosti). Der Beitrag Russlands zum Budget der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wird 2005/2007 um 6,4 Millionen Euro reduziert. Das teilte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Michail Kamynin, am Freitag in Moskau mit. "Der Anteil der Beiträge Russlands zur Finanzierung des Sekretariats und einiger OSZE-Institutionen verringert sich von 9,0 Prozent auf 6,62 Prozent im Jahr 2005, auf 6,5 Prozent im Jahr 2006 und auf 6,0 Prozent im Jahr 2007", sagte er. Reduziert wird auch die Finanzierung verschiedener OSZE-Missionen. Der Anteil dieser Mittel geht von bislang 3,72 Prozent auf 3,41 Prozent im Jahr 2005, auf 3,09 Prozent im Jahr 2006 und auf 2,5 Prozent im Jahr 2007 zurück, hieß es.

    Sberbank finanziert mehr als 30 Projekte zum Import ausländischer Technik nach Russland

    MOSKAU (RIA Nowosti). Auf dem Geschäftsplan der Spareinlagenbank Russlands (Sberbank) stehen gegenwärtig mehr als 30 Projekte zur Finanzierung des Imports ausländischer Technik im Gesamtwert von etwa 650 Millionen Euro. Das teilte Sberbank-Vizevorstandschef Alexander Sacharow am Freitag auf der Konferenz "Neue Geschäftsmöglichkeiten für Russland und Italien" mit. Die Projekte würden nach seinen Worten in solchen Bereichen wie Agrarwirtschaft, Metallurgie, Maschinenbau, Chemie und Lebensmittelindustrie umgesetzt. Entsprechende Abkommen hatte Sberbank mit ausländischen Versicherungsanstalten geschlossen, die für Finanzleistungen des russischen Geldinstituts bürgen.

    Volkswagen baut Autowerk in Russland

    MOSKAU (RIA Nowosti). Der deutsche Volkswagen-Konzern hat seine Absicht bestätigt, in Russland ein Autowerk zu bauen. Nach vorläufigen Angaben werden die Investitionen 330 Millionen Euro betragen, teilte das russische Industrie- und Energieministerium am Freitag in Moskau mit. Details des Projektes würden noch nicht erörtert, hieß es. Die Leitung des Konzerns verweist darauf, dass die Fahrzeuge in Russland nicht stückweise, sondern industriemäßig gefertigt werden sollen. Die Produktion soll eine Jahresleistung von 80 000 bis 150 000 Fahrzeugen haben. Als erstes Modell soll der preiswerte Kleinwagen VW Pointer (nicht teurer als 10 000 Dollar) vom Band laufen.

    Außenschulden Russlands auf 86,8 Milliarden Dollar gesunken

    MOSKAU (RIA Nowosti). Die Außenschulden Russlands sind zwischen Januar und Ende September dieses Jahres um 23,9 Prozent auf 86,8 Milliarden US-Dollar (74,3 Milliarden Euro) geschrumft. Das teilte das Finanzministerium in Moskau am Freitag mit. Im Dezember will Russland weitere 641,81 Millionen Dollar Schulden begleichen.

    RAO UES prüft Möglichkeit für Einstieg österreichischer Unternehmen in russische Stromwirtschaft

    MOSKAU (RIA Nowosti). Der größte russische Stromkonzern, Einheitliches Energie-System Russlands (RAO UES), prüft Möglichkeiten für den Einstieg österreichischer Unternehmen in die russische Elektrizitätswirtschaft. Am Freitag traf der UES-Vorstandsvorsitzende Anatoli Tschubais mit dem österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und dem Chef der Verbund AG, Hans Haider, in Moskau zusammen, teilte der russische Konzern mit. Zu einer Richtung der gegenseitig vorteilhaften Kooperation zwischen RAO UES und der Verbund AG könnte nach Ansicht der Seiten die strategische Partnerschaft des österreichischen Konzerns mit überregionalen russischen Stromkonzernen werden. Dabei sei auch der Einstieg in ihr Grundkapital nicht ausgeschlossen.

    Die Verbund AG ist die größte Energieholding Österreichs. Das Unternehmen erzeugt den Löwenanteil des österreichischen Stromes und sorgt auch für dessen Übertragung. Die Gesamtleistung aller Kraftwerke des Konzerns wird von Experten auf 7960 Megawatt geschätzt.

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