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    Verhandlungen zum russisch-ukrainischen Gaskonflikt werden fortgesetzt

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    MOSKAU, 29. Dezember (RIA Nowosti). Der ukrainische Minister für Brennstoff und Energiewirtschaft, Iwan Platschkow, verhandelt in Moskau über die Erdgaslieferungen Russlands an die Ukraine.

    Die Gespräche hatten am Mittwoch begonnen. Zum Abschluss des ersten Verhandlungstages mit Viktor Christenko im russischen Ministerium für Industrie und Energiewirtschaft teilte Platschkow am Abend der Presse mit, dass sich Russland und die Ukraine nicht einigen konnten, und die Verhandlungen am Donnerstag fortgesetzt werden.

    "Wir haben vereinbart, bis morgen eine Pause einzulegen. Unsere Experten arbeiten am Donnerstag ab 09.00 Uhr. Anschließend findet um 15.00 Uhr ein Treffen bei Gasprom statt", teilte Platschkow Journalisten mit.

    Auf die Frage nach möglichen Kompromissen seitens der Ukraine antwortete der Minister, dass es in den Verhandlungen Fortschritte gibt und Kompromisse möglich sind.

    In den letzten Jahren hat die Ukraine für russisches Gas 50 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter gezahlt. Gasprom fordert, ab 1. Januar zu einem Marktpreis von 220 bis 230 US-Dollar überzugehen.

    Zuvor teilte Platschkow mit, die Ukraine sei bereit, im ersten Quartal 2006 - 80 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter russisches Gas bei einem Transporttarif von 1,75 US-Dollar zu zahlen.

    Russland hat der Ukraine Gas zu einem Preis von 220 bis 230 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter angeboten und wird über den Preis nicht mehr diskutieren, sagte der russische Minister für Industrie und Energiewirtschaft am Dienstag.

    "Russland hat seine Vorschläge der Ukraine vorgelegt. Wir haben an sie die Entwürfe von Abkommen und Verträgen gerichtet, die den Gasexport und -transit betreffen. Andere russische Vorschläge wird es nicht geben", sagte Christenko.

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