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    Jahresinflation in Russland bei 10,9 Prozent

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    MOSKAU, 11. Januar (RIA Nowosti). Die Jahresinflation in Russland hat im vergangenen Jahr 10,9 Prozent gegenüber 11,7 Prozent im Jahre 2004 betragen. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent gegenüber 0,7 Prozent im November. Diese Angaben veröffentlichte die staatliche föderale Statistikbehörde Rosstat am Mittwoch.

    Im Tagesdurchschnitt stiegen die Preise im Dezember 2005 um 0,026 Prozent gegenüber 0,037 Prozent im Dezember 2004.

    In 16 Regionen Russlands machte die Monatsinflation im Dezember mehr als ein Prozent aus. So stiegen die Preise und Tarife in Tschetschenien durchschnittlich um 2,1 Prozent. Die Preise für die Industriewaren nahmen dabei um 4,4 Prozent zu.

    In Moskau sind die Verbraucherpreise im letzten Monat des Jahres um 0,9 Prozent und seit dem Jahresbeginn 2005 um 10,4 Prozent angestiegen. In Sankt Petersburg lagen die Teuerungsraten jeweils bei 0,8 und 12 Prozent.

    Besonders schnell stiegen im Dezember die Preise für Fisch, Eier, einzelne Fleischsorten, Pralinen und Käse. Zugleich wurde Geflügelfleisch um 1,7 Prozent billiger.

    Der Preis des minimalen Lebensmittelkorbs belief sich Ende Dezember in Russland auf 1 349 Rubel (rund 40 Euro) pro Monat und wurde damit gegenüber Ende November um 2,2 und gegenüber dem Jahresanfang um 10,7 Prozent teurer.

    In Moskau lag der Preis des Monatskorbs bei 1 634,4 Rubel (rund 48 Euro). Innerhalb eines Monats wurde er um 2,1 Prozent und seit dem Jahresbeginn 2005 um 8,5 Prozent teurer.

    In Petersburg kostete der Monatskorb in Dezember 1 451,2 Rubel (rund 42,5 Euro). Er wurde gegenüber Ende November um ein und gegenüber dem Jahresanfang 2005 um 10,1 Prozent teurer.

    Im letzten Monat des Jahres stiegen die Eisenbahntarife besonders beachtlich um 13,6 bis 17,9 Prozent.

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