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    Lukoil investiert über zehn Millionen Euro in Schmierstoffproduktion

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    TJUMEN, 08. Februar (RIA Novosti). Lukoil will 350 Millionen Rubel (etwa 10,3 Millionen Euro) in den Ausbau und die Modernisierung des Werkes für die Produktion von Schmierstoffen in Tjumen investieren. Das gab der Präsident der Ölgesellschaft, Wagit Alekperow, am Mittwoch vor Journalisten in Tjumen bekannt.

    Der Betrieb sei bereits modernisiert worden und habe seine Kapazität erhöht, so Alekperow. "Wir wägen weiterhin Varianten der Erweiterung seiner Tätigkeit ab. Jetzt wird die Vorbereitung des Marktes auf den Vertrieb von Schmierstoffen gebremst. Wir sind der Ansicht, dass das Tjumener Werk in der Lage ist, die ganze Ost-Region der Russischen Föderation mit Schmierstoffen, darunter auch für Seeschiffe, zu versorgen."

    Lukoil sei auf dem Einzelhandelsmarkt der Region nur geringfügig vertreten, obwohl die Gesellschaft Tankstellenkomplexe auf dem Territorium von Jamal bis zum Süden des Gebietes Tjumen besitze, fuhr Alekperow fort. Ihm zufolge ist ein bis zum Jahr 2008 reichendes Programm abgesteckt, nach dem die Präsenz der Gesellschaft auf dem Einzelhandelsmarkt von den heutigen neun Prozent auf 20 Prozent erhöht werden soll.

    "Lukoil ist an der Industrieproduktion des südlichen Teils des Gebietes Tjumen aktiv beteiligt", sagte der Chef der Gesellschaft. "Auf dem Territorium des Gebietes Tjumen haben wir ein Forschungszentrum für Erdöl- und Erdgasförderung eingerichtet, in dem etwa 400 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das ist ein mächtiges wissenschaftliches Potential, das gegenwärtig faktisch den gesamten Komplex der wissenschaftlichen Sicherung der Förderung deckt - beginnend mit der Einrichtung von Vorkommen, der aktiven Abbaukontrolle und der Vorbereitung von Vorkommen. Wir haben aus der Tätigkeit des Forschungszentrums einen spürbaren Nutzen gezogen."

    Lukoil beabsichtigt, sich an der Schaffung eines Technoparks in Tjumen zu beteiligen.

    "Wir haben uns bereit erklärt, an der Schaffung des Technoparks in Tjumen teilzunehmen. Dieses Projekt wird nicht nur von der regionalen Verwaltung, sondern auch von größeren Wirtschaftssubjekten unterstützt, die ihre Vorkommen für die Überleitung technischer Neuentwicklungen zur Verfügung stellen", so der Lukoil-Chef. Er äußerte die Hoffnung, dass die Verhandlungen fortgesetzt und das Projekt für den Bau des Technoparks in Tjumen bestätigt wird. Die in der Region laufenden Forschungsarbeiten würden es ermöglichen, einzigartige Neuentwicklungen sowohl in der angewandten als auch in der akademischen Wissenschaft in die Tat umzusetzen, so Alekperow.

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