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    Börsengang russischer Unternehmen - Thema einer Konferenz in London

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    LONDON, 08. Februar (RIA Novosti). Am 22. Februar wird unter dem Motto "Russian IPOs" eine Konferenz in London durchgeführt, die sich mit dem Börsengang russischer Unternehmen auf den internationalen Märkten befassen wird.

    Wie RIA Novosti von den Veranstaltern erfahren hat, erlebt die britische Hauptstadt erstmals ein solches Forum. Organisiert wird es von der britischen Firma Informa, die auf die Durchführung von Konferenzen spezialisiert ist, darunter auch zur russischen Thematik, vom Internationalen Londoner Finanzdienst und von der Russisch-britischen Handelskammer.

    Sie lassen sich davon leiten, dass sich die russische Geschäftswelt immer aktiver um Zugänge zu den weltweiten Finanzmärkten bemüht. "In den letzten sechs Monaten erwirtschafteten Unternehmen aus Russland bei Operationen an der Londoner Börse 2,4 Milliarden US-Dollar, während die Kennziffer für den gesamten Zeitraum der vorangegangenen zehn Jahre nur 1,6 Milliarden US-Dollar betrug", heißt es in einer Broschüre, die aus Anlass der Konferenz herausgegeben wurde.

    Das Ziel der Londoner Konferenz sei es, "umfassend darzulegen, wer beim Börsengang wer ist, und die Attraktivität russischer Wertpapiere für die internationalen Anleger zu beleuchten".

    Die detaillierte Analyse der führenden Experten für Börsengänge führe klar vor Augen, welche Unternehmen in den kommenden Monaten an die Börse gehen werden, meinen die Veranstalter.

    Auf der Tagesordnung der Konferenz stehen Plenarsitzungen wie auch thematische Gesprächsrunden, so zu den Themen "Staatliche Regulierung der russischen Wertpapiermärkte", "Vergleich der Wertpapiermärkte in Russland, Großbritannien und den USA", "Vorbereitungen zum Börsengang", "Rechtsgrundlagen für die Erstplatzierung von Aktien" und andere.

    Eine spezielle Runde wird sich der eingehenden Auswertung der Erfahrungen widmen, die im letzten Jahr durch den erfolgreichsten Börsengang eines Unternehmens aus Russland gewonnen wurden. Das Beispiel des Hüttenwerks Metschel aus Tscheljabinsk soll dabei in allen Details zur Diskussion stehen.

    Vorgesehen ist, dass der Leiter des Föderalen Dienstes Russlands für die Finanzmärkte, Oleg Wjugin, der Leiter der Abteilung Mittel- und Osteuropa an der Londoner Börse, Jon Edwards, und der Geschäftsführende Direktor der New York Stock Exchange, David Griffiths, referieren. Erwartet werden außerdem Beiträge der gewichtigsten russischen und ausländischen Investmentbanken und Beratungsunternehmen wie Renaissance Kapital, KPMG, JP Morgan, PriceWaterhouseCoopers und anderer.

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