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    Fast 600 Millionen Euro werden bis 2008 in Sonderwirtschaftszonen investiert

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    MOSKAU, 14. Februar (RIA Novosti). Rund 20 Milliarden Rubel (knapp 600 Millionen Euro) sollen bis zum Jahr 2008 in Sonderwirtschaftszonen investiert werden. Das teilte der russische Vizepremier Alexander Schukow vor den Teilnehmern des gesamtrussischen Wettbewerbs um die beste Organisation mit hoher sozialer Effektivität am Dienstag mit.

    "Der Produktionsumfang (der Sonderwirtschaftszonen) bis zum Jahr 2008 soll rund 40 Milliarden Rubel und der Investitionsumfang etwa 20 Milliarden Rubel betragen."

    Dem Vizepremier zufolge werden in vier der künftigen Sonderwirtschaftszonen, den sogenannten innovativ-technischen Zonen, bis zum Jahr 2010 rund 50 000 Arbeitsplätze und in zwei anderen Sonderwirtschaftszonen, den Industrieproduktionszonen, etwa 10 000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Von weiteren neuen ökonomischen Instrumenten zur Erhöhung des Wachstumstempos der Wirtschaft nannte Schukow den Investitionsfonds, aus dem perspektivische Projekte für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur finanziert werden, den Mechanismus von Konzessionen, der in der Kommunal- und Wohnungswirtschaft und in der sozialen Sphäre (Gesundheitswesen und Bildungswesen) in Gang gesetzt wird, sowie die Schaffung spezieller staatlicher Entwicklungsbanken, die der Finanzierung der Investitionsprojekte dienen werden.

    Wie früher gemeldet, hatten die russische Regierung und die Verwaltungschefs von sechs russischen Föderationsmitgliedern am 18. Januar ein Abkommen über die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen unterzeichnet.

    Vier davon, die innovativ-technischen Zonen, entstehen in Sankt Petersburg, Selenograd (Außenbezirk von Moskau), Dubna (Kleinstadt im Gebiet Moskau) und in der sibirischen Stadt Tomsk. Zwei weitere - die Industrieproduktionszonen - sind in Lipezk (im Zentralen Russland) und Jelabuga (Tatarstan) vorgesehen.

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