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    Kirgisische AsiaUniversalBank dementiert Vorwürfe der russischen Zentralbank

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    BISCHKEK, 14. Februar (RIA Novosti). Die von der Zentralbank Russlands veröffentlichten Angaben über die Geschäfte und die Herkunft der AsiaUniversalBank entsprechen nicht der Wirklichkeit. Das sagte Alexandra Kirjanowa, PR-Manager des kirgisischen Geldinstitutes, in einem Telefon-Interview für RIA Novosti.

    "Die offene AG AsiaUniversalBank übt ihre Tätigkeit in voller Übereinstimmung mit den Gesetzen der Republik Kirgisien und mit den internationalen Standards des Bankenverkehrs aus", betonte die Sprecherin.

    Sie dementierte somit die Mitteilung der russischen Zentralbank vom Vortag, sie vermute hinter den Finanzgeschäften der kirgisischen Bank Zahlungen für "grauen Import".

    Von den Korrespondentenkonten der kirgisischen Bank in russischen Kreditorganisationen würden größere Zahlungen geleistet, die angeblich mit dem Verkauf von Waren durch ausländische juristische Personen (Kunden der Bank) an Inländer in Russland verbunden sind, so die Zentralbank. Nach ihren Angaben haben solche Zahlungen von Januar bis Juli 2005 mehr als 170 Milliarden Rubel (etwas mehr als fünf Milliarden Euro) betragen.

    Wie RIA Novosti in der kirgisischen Bank erfuhr, "entfällt der größte Teil des Handelsumsatzes Kirgisiens traditionell auf Russland - einen strategischen Geschäftspartner des Landes, womit sich auch der große Umfang der Handelsgeschäfte erklärt".

    Die AsiaUniversalBank war ursprünglich auf West-Samoa (als International Business Bank) gegründet und späterhin umbenannt und in die kirgisische Hauptstadt Bischkek verlegt worden.

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