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    Gasprom erweitert Engagement in Venezuela

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    MOSKAU, 14. Februar (RIA Novosti). Der russische Gaskonzern Gasprom will sein Engagement in Venezuela ausbauen. Am Dienstag verhandelten Gasprom-Vertreter mit Leitern des venezolanischen Energie- und Ölministeriums und der Öl- und Gasfirma Petroleos de Venezuela S.A. über den möglichen Bau einer Ferngasleitung von Venezuela über Brasilien nach Argentinien.

    Die Seiten würdigten zudem die bisher erfolgreiche Arbeit von Gasprom auf dem Festlandssockel Venezuelas und besprachen die Aussichten für eine engere Zusammenarbeit.

    Im August 2005 hatte der russische Gasriese eine Ausschreibung in Venezuela gewonnen und Lizenzen für die Erkundung und den Abbau der Gasfelder Urumaco-1 und Urumaco-2 im Golf von Venezuela erhalten. Die Gesamtreserven beider Gasfelder werden auf rund 100 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Entsprechend den Anforderungen der Ausschreibung gründete Gasprom zwei Aktiengesellschaften: UrdanetaGasprom-1, CA und UrdanetaGasprom-2, CA.

    Mit seinen nachgewiesenen Gasreserven von 4,1 Billionen Kubikmeter rangiert Venezuela nach den USA auf Platz zwei in der westlichen Hemisphäre. Jährlich werden in Venezuela rund 30 Milliarden Kubikmeter Erdgas, hauptsächlich Erdölgas, gefördert. Das Gasleitungsnetz des Landes ist insgesamt 5 000 Kilometer lang.

    Die nachgewiesenen Erdölvorräte betragen 11,2 Milliarden Tonnen beziehungsweise sieben Prozent der Gesamtreserven der Welt. Der größte Teil der venezolanischen Erdölexporte geht in die USA. In der Energiebilanz des Landes entfallen 41 Prozent auf Erdgas, 38 Prozent auf Erdöl und 21 Prozent auf Wasserkraftwerke.

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