11:23 22 August 2017
SNA Radio
    Wirtschaft

    Rostelekom kann 2006 bis zu 20 Prozent des Marktanteils für Fernverbindungen verlieren

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 1 0 0
    SANKT-PETERSBBURG, 14. Februar (RIA Novosti). Das russische staatliche Fernmeldeunternehmen Rostelekom kann in diesem Jahr 20 Prozent des Fernverbindungsmarktes verlieren. Das sagte Valeri Jaschin, Generaldirektor der Holding Svyazinvest, der Rostelekom angehört, am Dienstag gegenüber Journalisten.

    Zuvor wurde berichtet, dass bei der Liberalisierung des russischen Fernverbindungsmarktes mehr als 15 Gesellschaften eine Lizenz für diese Dienstleistung erhalten haben.

    "Es ist noch nicht bekannt, was für einen Marktanteil wir in diesem Jahr bekommen. Wir planen eine Verringerung um etwa 20 Prozent", sagte der Svyazinvestchef.

    Er mutmaßte, dass nicht alle diese Firmen bis Ende dieses Jahres mit der Arbeit anfangen.

    "Nach unseren Schätzungen werden nicht mehr als fünf solche Gesellschaften bis Ende dieses Jahres die Möglichkeit haben, diese Dienstleistungen anzubieten", sagte Jaschin.

    Noch im vorigen Jahr besaß Rostelekom ein Monopol auf dem Markt für Fernverbindungen. Doch jetzt ist der erste Konkurrent bereits zur Stelle. Das ist das Unternehmen Überregionale Transittelekom (russische Abkürzung MTT), die ab dem 1. Februar in Sankt Petersburg, Twer und Moskau Fernverbindungen anbietet. Ab dem 1. März soll der erste alternative Fernverbindungsdienstleister in Russland im ganzen Land nationale und internationale Verbindungen herstellen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren