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    RIA Novosti-Kurznachrichten WIRTSCHAFT - 14. Februar

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    Internationale Londoner Ölwoche zu Erdöllieferungen aus Russland und GUS

    LONDON (RIA Novosti). Die Teilnehmer der Internationalen Ölwoche in London werden die Stabilität der Öllieferungen aus Russland und der GUS diskutieren. Wie RIA Novosti im Organisationskomitee erfuhr, wird praktisch der gesamte 2. Diskussionstag der Ölwoche, die vom 13. bis 16. Februar in London stattfindet, der russischen Ölbranche gewidmet. An diesem Tag sollen u. a. Sergej Bogdantschikow, Präsident der Gesellschaft Rosneft, und Semjon Wainschtok, Präsident der Gesellschaft Transneft, vor den Teilnehmern sprechen. Die Internationale Ölwoche (International Petroleum Week) wird bereits zum 92. Mal vom britischen Energie-Institut mit Unterstützung der Zeitschrift "Petroleum Review" und einigen Sponsoren in London veranstaltet. In diesem Jahr steht die sich verändernde Rolle der internationalen und der nationalen Ölgesellschaften im Mittelpunkt. Weitere Hauptthemen der Ölwoche sind die Bildung der Weltmarktpreise, Erschließung neuer Vorkommen und Entwicklung des Flüssiggasmarktes.

    Telekommunikations-Messe Norvecom-2006 in St. Petersburg eröffnet

    ST. PETERSBURG (RIA Novosti). Die 13. Internationale Ausstellung von Telekommunikationssystemen - Norvecom-2006 - ist am Dienstag in St. Petersburg eröffnet worden. Wie RIA Novosti im Organisationskomitee der Ausstellung mitgeteilt wurde, zeigen über 200 Firmen aus Russland, anderen Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und übrigen Ländern ihre Erzeugnisse. Zu den Teilnehmern gehören führende Forschungsinstitute und Hochschulen, Mobilfunk-Betreiber sowie Vertreter von weltbekannten Produzenten. Die Norvecom-Messe wird in der nördlichen Metropole seit 1994 durchgeführt.

    Regierung will AutoVAZ beim Verschuldungsproblem helfen

    MOSKAU (RIA Novosti). Die russische Regierung will demnächst prüfen, ob mittels einer Übergabe des Versuchsgeländes in Togliatti an den Staat die Restrukturierung der AutoVAZ-Verschuldung gegenüber dem Haushalt möglich ist. Das erklärte Boris Aljoschin, Leiter der Föderalen Agentur für Industrie, am Dienstag vor der Presse. "Der entsprechende Beschlussentwurf wird vorbereitet. Demnächst wird er erörtert", sagte Aljoschin.

    Fast 600 Millionen Euro werden bis 2008 in Sonderwirtschaftszonen investiert

    MOSKAU (RIA Novosti). Rund 20 Milliarden Rubel (knapp 600 Millionen Euro) sollen bis zum Jahr 2008 in Sonderwirtschaftszonen investiert werden. Das teilte der russische Vizepremier Alexander Schukow vor den Teilnehmern des gesamtrussischen Wettbewerbs um die beste Organisation mit hoher sozialer Effektivität am Dienstag mit. "Der Produktionsumfang (der Sonderwirtschaftszonen) soll bis zum Jahr 2008 rund 40 Milliarden Rubel und der Investitionsumfang etwa 20 Milliarden Rubel betragen." Dem Vizepremier zufolge sollen in vier der künftigen Sonderwirtschaftszonen, den sogenannten innovativ-technischen Zonen, bis zum Jahr 2010 rund 50 000 Arbeitsplätze und in zwei anderen Sonderwirtschaftszonen, den Industrieproduktionszonen, etwa 10 000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Einfuhrzoll für Kfz-Teile soll wesentlich fallen

    MOSKAU (RIA Novosti). Eine Entscheidung über die Senkung der Zollgebühren für ausländische Komplettierungsteile zu Autos kann kurzfristig getroffen werden. Das teilte Boris Aljoschin, Leiter der Föderalen Agentur für Industrie (Rosprom), am Dienstag Journalisten in Moskau mit. Aljoschin sagte ferner, dass der Beschlussentwurf bereits vorbereitet sei und demnächst dem Präsidenten vorgelegt werde. Er präzisierte, dass die Einfuhrzölle für Autoteile von derzeit zehn bis 15 Prozent auf fünf bis zehn Prozent reduziert werden sollen. Dabei geht es um Originalteile vor allem für die Montage russischer Fahrzeuge. "Unser Ziel besteht darin, die Bedingungen für die russischen und die ausländischen Firmen auszugleichen", sagte er.

    Neue Flugzeugbaukorporation unter Regierungsaufsicht

    MOSKAU (RIA Novosti). Die vereinigte Flugzeugbaukorporation, die in der Russischen Föderation gegründet wird, wird unter der Schirmherrschaft einer Regierungssonderkommission stehen. Das teilte Boris Aljoschin, Leiter der Föderalen Agentur für Industrie (Rosprom), am Dienstag Journalisten mit. "Laut Terminplan soll das Unternehmen 156 Tage nach der Unterzeichnung des Erlasses über die Gründung der Korporation seine Tätigkeit aufnehmen. Der Bauabschluss auf der Grundlage einer zusätzlichen Emission, die mit der Verwandlung der Firma MiG und der Kasaner Flugzeugbauvereinigung (Tatarstan) in eine Aktiengesellschaft zusammenhängt, wird anderthalb Jahre in Anspruch nehmen", sagte er.

    IPO von Rosneft voraussichtlich im Oktober-November

    ST. PETERSBURG (RIA Novosti). Die Erstplatzierung von Aktien der russischen staatlichen Ölfirma Rosneft am Kapitalmarkt (IPO) ist vorläufig für Oktober bzw. November 2006 geplant. Das teilte Valeri Nasarow, Chef der Agentur für die Verwaltung des Staatsvermögens Russlands, am Dienstag Journalisten mit. Als einer der möglichen Standorte für den Börsengang komme Tokio in Frage, sagte er weiter. Am gleichen Tag ließ Rosneft-Präsident Sergej Bogdantschikow am Rande der Internationalen Erdölwoche in London wissen, die Vorbereitungen für den Börsengang verliefen planmäßig. Rosneft habe bereits eine Reihe von Präsentationen (road-show) durchgeführt. "Darüber hinaus werden die Tochterunternehmen konsolidiert. Es wird bestimmt, welche von ihnen dem konsolidierten Pool angehören werden." Aus dem Börsengang erhoffe sich Rosneft beträchtliche Investitionen, mit denen die Firma den Ausbau ihrer Ölproduktion finanzieren wolle, sagte Bogdantschikow.

    Gasprom erweitert Engagement in Venezuela

    MOSKAU (RIA Novosti). Der russische Gaskonzern Gasprom will sein Engagement in Venezuela ausbauen. Am Dienstag verhandelten Gasprom-Vertreter mit Leitern des venezolanischen Energie- und Ölministeriums und der Öl- und Gasfirma Petroleos de Venezuela S.A. über den möglichen Bau einer Ferngasleitung von Venezuela über Brasilien nach Argentinien. Die Seiten würdigten zudem die bisher erfolgreiche Arbeit von Gasprom auf dem Festlandssockel von Venezuela und besprachen die Aussichten für eine engere Zusammenarbeit. Im August 2005 hatte der russische Gasriese eine Ausschreibung in Venezuela gewonnen und Lizenzen für die Erkundung und den Abbau der Gasfelder Urumaco-1 und Urumaco-2 im Golf von Venezuela erhalten. Die Gesamtreserven beider Gasfelder werden auf rund 100 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Mit seinen nachgewiesenen Gasreserven von 4,1 Billionen Kubikmeter rangiert Venezuela nach den USA auf Platz zwei in der westlichen Hemisphäre. Die nachgewiesenen Erdölvorräte betragen 11,2 Milliarden Tonnen bzw. sieben Prozent der Gesamtreserven der Welt. Der größte Teil der venezolanischen Erdölexporte geht an die USA.

    Sewerstal-Auto und Isuzu unterzeichnen Abkommen über Produktion von Lastwagen in Russland

    MOSKAU (RIA Novosti). Der russische Fahrzeugproduzent Sewerstal-Auto und der japanische Konzern Isuzu haben ein Abkommen über die Montage von Lastwagen in Russland unterzeichnet. Das teilte Sewerstal-Auto am Dienstag in Moskau mit. Es handele sich um mittelschwere Laster des Modells Isuzu NQR 71 mit einer Ladekapazität von knapp fünf Tonnen und um den Lastwagen Isuzu CXZ 51 mit einer Ladekapazität von rund 20 Tonnen. Wagen dieser Modelle sollen im Autowerk Uljanowsk (UAZ) an der Wolga gebaut werden. Die ersten Fahrzeuge sollen Mitte 2006 vom Band laufen. UAZ ist ein Tochterunternehmen von Sewerstal-Auto.

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