16:08 20 Januar 2018
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    Kaliningrad exportiert immer mehr Nahrungsmittel

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    KALININGRAD, 26. Februar (RIA Novosti). Der russische Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew hat das Potenzial des Gebietes Kaliningrad (Ostsee-Exklave Russlands) für den Export von Nahrungsmitteln gewürdigt.

    Nach seiner Ankunft zu einem Arbeitsbesuch hob er hervor, dass die Nahrungsmittelindustrie große Entwicklungsaussichten bei der Verarbeitung von Rohstoffen, ob nun aus den Importen oder aus einheimischer Produktion, habe. Das Gebiet habe große Aussichten, eine der Regionen Russlands zu werden, die erfolgreich auf den Außenmärkten operiert. Angesichts der geopolitischen Lage und des Status einer Sonderwirtschaftszone würden diese Potenzen auch im Rahmen des Nationalen Projektes zur Förderung der Landwirtschaft entsprechend berücksichtigt.

    Der Minister unterstrich, dass eine Übergangsperiode für klein- und mittelständige Agrarbetriebe, die nur die erste Verarbeitungsstufe von Rohstoffen betreiben, vorgesehen werden müsse. "Es muss natürlich eine Übergangsetappe für die geben, die auf der Grundlage der Präferenzen des Gebiets eine erste Verarbeitungsstufe in Angriff genommen haben. Ich denke, unsere diesbezügliche Politik ist offen und gibt Möglichkeiten für zusätzliche Investitionen in derartige Betriebe", so Alexej Gordejew.

    Der Gouverneur des Gebiets Kaliningrad, Georgi Boos, hob seinerseits die Notwendigkeit hervor, dass Unternehmen den Übergang zu Fertigprodukten schaffen müssen. Kaliningrad dürfe nicht weiter nur "Umschlagplatz" für Fleisch sein, welches dann im übrigen Land weiter verarbeitet werde.

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