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    RAO-UES-Aufsichtsrat billigt Dokument zur Bildung von Großstromerzeugern

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    MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). Der Aufsichtsrat der RAO UES hat die Anlage zur Konzeption der Strategie des Energiekonzerns für den Zeitraum 2003-2008 über die Gründung stromerzeugender Gesellschaften gebilligt. Das berichtete der Pressedienst der Energieholding zu den Ergebnissen einer Sitzung des Aufsichtsrates, die am Sonntag stattfand.

    In der Anlage sind die Hauptprinzipien der Bildung von Großstromerzeugern sowie die Verfahren und Etappen des Aufbaus des Zielmodells ihrer Arbeit formuliert. In dem Dokument sind außerdem die Konfiguration sowie vorläufige Termine für die Bildung der Großstromerzeuger und für die Einführung von Wertpapieren dieser Unternehmen auf dem Effektenmarkt festgelegt.

    Entsprechend den normativ-rechtlichen Akten Russlands über die Reformierung der Stromwirtschaft wurden sieben Großstromerzeuger gegründet. Sechs davon vereinen die Heizkraftwerke und eines die Wasserkraftwerke. In der ersten Etappe wurden alle Großstromerzeuger als hundertprozentige Tochtergesellschaften der RAO UES gegründet.

    Laut der Anlage ist im Rahmen der Formierung der HKW-Großstromerzeuger geplant, die überaus wichtige strategische Aufgabe zur Mobilisierung von Investitionen in die Elektroenergiewirtschaft zu lösen, darunter auch durch die Emission zusätzlicher Aktien, die sowohl bei Portefeuille- als auch bei strategischen Investoren sowie unter Nutzung von Instrumenten der Schuldenfinanzierung (Unterbringung von Obligationsanleihen, Eurobonds und Kreditnoten sowie Anwendung der Projektfinanzierung und anderer Mechanismen) untergebracht werden.

    "Die mobilisierten Mittel sollen für die Umsetzung perspektivischer Investitionsprojekte verwendet werden, die mit dem Bau neuer Stromerzeugerkapazitäten, vor allem in den Rayons mit Energiedefizit, sowie mit der Modernisierung des bestehenden Ausrüstungsparks und mit der Vervollkommnung der anzuwendenden Technologien verbunden sind", so die Pressemitteilung.

    Geplant ist, dass die Maßnahmen zur Mobilisierung von Investitionen mit einer schrittweisen Erhöhung der Beteiligung von Privatinvestoren am Grundkapital der HKW-Stromerzeuger einhergehen werden.

    Laut der Anlage soll der Staat in Zukunft danach streben, seine Beteiligung am Kapital der HKW-Stromerzeuger einzustellen, heißt es.

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