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    Gasprom übernimmt Mehrheit am NEGP-Erbauer

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    Ostsee-Gaspipeline (32)
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    MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). Der größte russische Gasproduzent, Gasprom, wird 51 Prozent der Anteile an der für den Bau der Ostssepipeline zuständigen Aktiengesellschaft NEGP übernehmen.

    Das teilte Gasprom am Sonntag in Moskau mit. Der Kauf sei am selben Tag vom Gasprom-Aufsichtsrat abgestimmt worden. Die Papiere werden bei der an Gasprom angeschlossenen ZGG GmbH erworben.

    Das russisch-deutsche Gemeinschaftsunternehmen NEGP (Nordeuropäische Gaspipeline) war im September 2005 eigens für die Verlegung des Unterwasserteils der Ostsee-Pipeline ins Leben gerufen worden. Der Vertrag darüber wurde zwischen Gasprom, E.On und BASF unterzeichnet.

    Entsprechend einem im November 2005 zwischen Gasprom, E.On Ruhrgas und Wintershall unterzeichneten Vertrag beauftragte Gasprom die ZGG GmbH, die nach deutschem Recht eingetragen ist, als Aktionär bei NEGP einzusteigen.

    Der Aktienerwerb soll noch vom Gasprom-Aufsichtsrat gebilligt werden.

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